NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Autos müssen nicht jährlich zum Tüv



Brüssel - Ältere Autos müssen in Europa auch weiterhin nicht jährlich zum Tüv. Darauf haben sich die EU-Verkehrsminister geeinigt. Die deutsche Regelung, wonach Pkw das erste Mal nach drei Jahren zur Kontrolle müssen, ist damit wohl nicht in Gefahr. Der Vorschlag des EU-Verkehrskommissars Siim Kallas, die jährliche Kontrolle für Pkw und Kleinlaster spätestens bei einem Kilometerstand von 160 000 anzusetzen, fiel ebenfalls durch. dpa

Bahn hat Bus-Pläne in der Schublade

Berlin - Die Deutsche Bahn hat detaillierte Pläne für ein bundesweites Fernbusnetz entwickelt, plant aber im Moment nicht deren Umsetzung. Dies sagte Ulrich Homburg, Vorstand für Personenverkehr, am Donnerstag. „Wir wollen kein Vorreiter sein, dafür ist der Fernbusmarkt mit nach unserer Einschätzung höchstens 300 Millionen Euro jährlich zu klein.“ Die Liberalisierung des Marktes zum 1. Januar werde für das Unternehmen zunächst keine Auswirkung haben, sagte Homburg. Falls nötig, könne die Bahn jedoch innerhalb eines Jahres ein landesweites Netz aufgebaut haben. nia

Berliner Bank streicht weniger Jobs

Berlin - Die Berliner Bank hat sich mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft Verdi auf einen Sozialplan geeinigt. Von den ursprünglich 199 sollen demnach nur noch 144 der insgesamt 600 Stellen abgebaut werden, teilte Verdi am Donnerstag mit. Außerdem werde der Plan auf drei Jahre gestreckt. Die Berliner Tochter der Deutschen Bank will zudem ein Drittel der Filialen schließen. Tsp

Lufthansa ändert Firmenverträge
Bonn/Frankfurt am Main - Auf Druck des Kartellamts ändert die Lufthansa einzelne Klauseln in ihren Verträgen mit Großkunden. Nach Ansicht der Wettbewerbsbehörde hatte sich die Fluggesellschaft über die Kunden wettbewerbsrelevante Daten über Flüge und Preise der Konkurrenz beschafft. Um in den Genuss bestimmter Rabatte zu kommen, hatten die Firmenkunden sämtliche Flugdaten auch bei der Konkurrenz offenlegen müssen. Das Unternehmen bestätigte, dass es die Klauseln entfernt. dpa

Kartellamt erlaubt Schnaps-Fusion

Bonn - Die zwei bekanntesten Aquavitschnäpse in Deutschland kommen künftig aus einem Haus. Das Bundeskartellamt in Bonn gab grünes Licht für den Verkauf der Aquavitmarken Aalborg Jubiläumsaquavit und Malteserkreuz von Pernod Ricard an die schwedische Ratos. Zu dem Unternehmen gehört bereits die Marke Linie Aquavit. AFP

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