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Hohe Geldstrafe für Toyota

New York - Toyota muss in den USA bis zu 1,4 Milliarden Dollar zur Beilegung der Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der unbeabsichtigten Beschleunigung von Fahrzeugen des Konzerns zahlen. Der japanische Autobauer stimmte am Mittwoch veröffentlichten Gerichtsakten zufolge einem Vergleich zu. Zwischen 2009 und 2011 hatte Toyota mehr als zehn Millionen Fahrzeuge wegen mutmaßlich klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten in die Werkstätten beordert. Die Probleme hatten mit dazu beigetragen, dass Toyota die Weltmarktführerschaft an die Opel-Mutter General Motors abgeben musste. Nach nur einem Jahr hat sich Toyota in diesem Jahr aber an der Weltspitze zurückgemeldet. Reuters

Audi will kräftig investieren

Ingolstadt - Der Autobauer Audi will mit anhaltend hohen Investitionen den Abstand auf den Rivalen BMW verringern. Trotz der Krise in Europa will die VW-Tochter zwischen 2012 und 2016 rund 13 Milliarden Euro in neue Produkte und Werke sowie den Ausbau von bestehenden Fabriken stecken. Damit werde das 2011 aufgestockte Programm für Investitionen fortgesetzt, teilte Audi am Donnerstag mit. In die beiden deutschen Standorte Ingolstadt und Neckarsulm sollen acht Milliarden Euro fließen. Damit will Audi bis 2020 BMW als führenden Hersteller von Oberklasse-Autos ablösen. In den ersten elf Monaten des Jahres 2012 konnten die Ingolstädter den Abstand verringern, liegen aber immer noch deutlich hinter den Münchnern zurück. Der Absatz von Audi-Fahrzeugen legte bis Ende November um 13 Prozent auf 1,34 Millionen zu. BMW verkaufte im gleichen Zeitraum 1,67 Millionen Autos – ein Plus von zehn Prozent.dpa

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