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Douglas gehört jetzt Advent

Frankfurt am Main/Hagen - Der US- Investor Advent hat beim Handelskonzern Douglas nun endgültig das Sagen. Nach Ablauf einer weiteren Annahmefrist am 21. Dezember habe man Zugriff auf 96,11 Prozent der Douglas-Anteile, wie Advent am Mittwoch mitteilte. Ob der US-Investor nun von der Möglichkeit Gebrauch macht, die verbliebenen Aktionäre mit einer Zwangsabfindung aus dem Unternehmen herauszudrängen, ist weiterhin offen. Advent werde nun gemeinsam mit der Douglas-Gründerfamilie Kreke die Optionen prüfen, hieß es. Eine Nachfrist für die Annahme des Angebots läuft bis zum 20. März. Der Investor bietet 38 Euro je Douglas-Aktie. dpa

Bund zahlt Zinsen

Frankfurt am Main - Der Bund hat am Mittwoch erstmals seit zweieinhalb Monaten eine leicht positive Rendite für Schuldtitel mit zweijähriger Laufzeit bieten müssen. Bei einer Aufstockung von Schatzanweisungen mit einem Zinskupon von null Prozent lag der Effektivzins bei 0,01 Prozent, wie die Bundesbank am Mittwoch mitteilte. Es ist das erste Mal seit Mitte Oktober, dass die Rendite – also die Kombination von Nominalzins und Kurswert – bei einer Versteigerung derartiger Papiere leicht positiv ist. Das nach wie vor sehr geringe Zinsniveau lässt sich mit der Schuldenkrise und der anhaltend hohen Nachfrage nach sicheren Anlagen erklären. Insgesamt nahm der Bund mit der Versteigerung knapp 4,15 Milliarden Euro auf. dpa

Apple will sich von Samsung lösen

Taipeh - Der US-Technologiekonzern Apple will bei der Produktion von Mikrochips einem Zeitungsbericht zufolge von seinem Vertragspartner und ärgsten Konkurrenten Samsung unabhängiger werden. Wie die taiwanische „Commercial Times“ berichtet, schloss Apple mit der Firma Taiwan Semiconductor Manufacturing Co (TSMC) einen Vertrag. Diese solle noch im ersten Quartal 2013 mit der Produktion des A6X-Chips für das iPad4 beginnen. Dies sei der jüngste Versuch von Apple, sich bei der Komponentenproduktion von Samsung zu lösen. Weder TSMC noch die für Apple in Taiwan tätige PR-Firma wollten den Zeitungsbericht kommentieren. AFP

Griechenland nimmt mehr ein

Athen - Griechenland hat in den ersten elf Monaten 2012 erstmals seit Jahren mehr eingenommen als ausgegeben – allerdings ohne die anfallenden Schuldzinsen. Das Land habe einen sogenannten primären Überschuss in Höhe von 2,3 Milliarden Euro erwirtschaftet, teilte das Finanzministerium mit. Zum Vergleich: 2011 hatte es im Berichtszeitraum ein Defizit in Höhe von 3,6 Milliarden Euro gegeben. Ein echter ausgeglichener Haushalt unter Berücksichtigung des Schuldendienstes stehe dagegen noch in weiter Ferne. dpa

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