NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Weniger PCs verkauft

Framingham - Auch das Weihnachtsgeschäft und das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 8 haben die Talfahrt des PC-Marktes nicht gestoppt. Der Absatz von Notebooks und Desktop-Computern im vierten Quartal fiel im Jahresvergleich um 6,4 Prozent, wie die Marktforschungsfirma IDC errechnete. Erwartet worden war ein Rückgang von 4,4 Prozent. Im gesamten Jahr sanken die PC-Verkäufe um 3,2 Prozent auf 352,4 Millionen Geräte. Der Branche macht zu schaffen, dass Verbraucher lieber zu Smartphones und Tablets greifen. Auch das frisch gestartete Microsoft-Betriebssystem Windows 8 habe den Trend nicht umkehren können. Insgesamt seien 89,8 Millionen PCs verkauft worden. dpa

Chinesen reisen gern ins Ausland

Stuttgart - Die Chinesen haben die Bundesbürger Experten zufolge als Reiseweltmeister vom Thron gestoßen – zumindest was die Ausgaben im Ausland angeht. „China führt 2012 nach ersten Berechnungen die Hitparade der internationalen Reiseausgaben an“, sagte Tourismusforscher Martin Lohmann am Freitag vor der Reisemesse CMT in Stuttgart, wobei nach seinen Angaben auch Ausgaben für Geschäftsreisen berücksichtigt sind. Die Messe öffnet am Sonnabend für neun Tage ihre Pforten. 2011 seien die Deutschen noch an der Spitze gewesen. Die Reiselust der Bundesbürger ist aber ungebrochen: Laut Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) wollen 24 Prozent der Deutschen 2013 mehr verreisen als im Vorjahr. dpa

Wells Fargo mit Rekordgewinn

San Francisco - Die auf Privatkunden fokussierte US-Großbank Wells Fargo hat das beste Jahr ihrer 161-jährigen Geschichte hinter sich. Sie verdiente unterm Strich 18,9 Milliarden Dollar (14,2 Milliarden Euro) und damit 19 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2011. Allein das Schlussquartal steuerte 5,1 Milliarden Dollar bei, das waren 24 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie Bankchef John Stumpf am Freitag in San Francisco erklärte. Die Menschen zahlen ihre Kreditraten wieder zuverlässiger. Die Erträge – die gesamten Einnahmen der Bank – stiegen aufs Jahr gesehen um sechs Prozent auf 86,1 Milliarden Dollar. dpa

Eon-Beschäftigte wollen 6,5 Prozent

Berlin - Die Gewerkschaften Verdi und IG BCE haben die 30 000 Beschäftigten des Eon-Konzerns für Montag zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Hintergrund seien die laufenden Tarifverhandlungen, teilten die Gewerkschaften am Freitag mit. Das bisherige Angebot der Arbeitgeber von 1,1 Prozent für zwölf Monate sei „unzumutbar“. Verdi und IG BCE fordern 6,5 Prozent mehr Lohn für die Eon-Beschäftigten. Gewerkschaften und Arbeitgeber treffen sich am Dienstag in Hannover zur dritten Verhandlungsrunde. AFP

Nintendo verkauft schlechter

New York/Tokio - Nintendos neue Spielekonsole Wii U verkauft sich nach ersten Zahlen von Marktforschern schlechter als das Vorgängermodell – aber gut genug, um dem japanischen Konzern solide Umsätze zu bringen. Nintendo betonte, dass die Verkaufserlöse der ersten Wochen in den USA mit 300 Millionen Dollar um 30 Millionen höher seien als beim Start der Original-Wii Ende 2006. Die Nintendo-Aktie zog nach der Mitteilung am Freitag deutlich an. dpa

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