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Mehr Kontoprüfungen



Berlin - Die Überprüfung privater Bankkonten durch Finanzämter und Sozialbehörden hat auch im vergangenen Jahr weiter zugenommen. Insgesamt gab es 2012 knapp 72 600 Kontoabfragen – ein Anstieg um 15,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie aus am Montag veröffentlichten Daten des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar hervorgeht. Schaar forderte eine Begrenzung der Kontodatenabrufe von Behörden. Seitdem 2005 die gesetzliche Grundlage für behördliche Kontoabfragen geschaffen wurde, steigt deren Zahl Jahr für Jahr an. Seit 2005 haben Behörden wie Sozial- und Finanzämter oder auch Arbeitsagenturen die Möglichkeit, Kontostammdaten von Bürgern wie Kontonummern und das Eröffnungs- und Auflösungsdatum abzufragen. Kontostände oder -bewegungen können aber nicht eingesehen werden. AFP

Weniger iPhone-Bestellungen

Bangalore/Tokio - Das neueste iPhone aus dem Hause Apple verkauft sich offenbar doch nicht so gut, wie der gigantische Verkaufsstart im September zur Markteinführung vermuten ließ. Zeitungen berichteten am Montag, der US-Konzern habe seine Bestellungen für Teile für das iPhone 5 für das laufende Quartal drastisch gesenkt – wegen der geringeren Nachfrage. So seien etwa die Order bei den Bildschirm-Lieferanten Japan Display, Sharp und LG Display in etwa halbiert worden, berichtete die japanische Zeitung „Nikkei“. Das „Wall Street Journal“ hatte einen ähnlichen Bericht veröffentlicht. rtr

Deutsche Bank streicht Boni

Frankfurt am Main - Die Investmentbanker der Deutschen Bank müssen sich Finanzkreisen zufolge auf 15- bis 20-prozentige Bonuskürzungen einstellen. Die genaue Höhe hänge unter anderem vom Konzerngewinn für 2012 ab, der in den nächsten Tagen ermittelt werde, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen am Montag. Branchenweit erwarten Top-Banker einer Umfrage zufolge einen Rückgang von bis zu 30 Prozent. rtr

Luftfahrt wirbt mit Spritsparen

Frankfurt am Main - Die deutsche Luftfahrtindustrie will in der Öffentlichkeit nicht als Energieverschwender dastehen. Die im Verband BDL organisierten Unternehmen starteten am Montag in Frankfurt eine bundesweite Kampagne unter dem Slogan „Vier bringen Sie weiter“, die auf den durchschnittlichen Treibstoffverbrauch von unter vier Litern pro Passagier auf 100 Flugkilometer hinweisen soll. Man wolle mit einem verbreiteten Irrtum aufräumen, dass Flugpassagiere sehr viel Energie verbrauchten, erklärte BDl-Präsident Klaus-Peter Siegloch. Seit 1990 habe man den durchschnittlichen Verbrauch um 37 Prozent gesenkt.dpa

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