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TU-Absolventen gründen erfolgreich



Berlin - Die ehemaligen Absolventen der Technischen Hochschule Berlin beleben die Wirtschaft der Region. 349 TU-Alumnifirmen haben im Jahr 2011 mehr als 16 000 Mitarbeiter beschäftigt und erwirtschafteten einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die Gründungsumfrage der TU Berlin, die im Frühjahr 2012 durchgeführt wurde und deren Ergebnisse nun vorliegen. 78 Prozent der Alumni haben sich bei der Standortwahl für eine Unternehmensgründung in Berlin-Brandenburg entschieden. Erfreulich sei auch die hohe Bereitschaft, nachfolgenden Gründergenerationen an der TU Berlin als Mentor oder Berater zur Seite zu stehen oder finanziell zu unterstützen, teilte die TU am Mittwoch mit. Tsp

Ratingagenturen drohen Klagen

Düsseldorf/Straßburg - Der Bundesgerichtshof hat erstmals die Zuständigkeit von deutschen Gerichten bei Klagen gegen die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) bestätigt. Das Urteil, das dem Handelsblatt exklusiv vorliegt, könnte eine Signalwirkung für rund 50 000 Anleger in Deutschland haben. Ein Rentner aus Norddeutschland hatte gegen die Ratingagentur geklagt. Er fordert von S&P 30 000 Euro Schadensersatz für 2008 gekaufte Lehman-Zertifikate. Nach dem Urteil muss sich die Agentur nun in Deutschland verantworten. Derweil hat das Europaparlament am Mittwoch strengere Regeln für Ratingagenturen verabschiedet. Künftig sollen demnach Ratingagenturen auch für grobe Fehlurteile haftbar sein. HB/dpa

Mitsubishi investiert in Deutschland Berlin - Der schleppende Anschluss von Windparks in der Nordsee könnte dank eines neuen Investors Fahrt aufnehmen: Das japanische Unternehmen Mitsubishi Corporation beteiligt sich mit mehr als einer halben Milliarde Euro an der Anbindung der Offshore-Plattformen an das deutsche Stromnetz. Wie der niederländische Übertragungsnetzbetreiber Tennet am Mittwoch bekannt gab, investiert Mitsubishi 240 Millionen Euro in den Netzanschluss. Die geplanten Stromnetzanbindungen sollen insgesamt 2,9 Milliarden kosten. Tennet wird mit jeweils 51 Prozent weiterhin die Mehrheit halten und Betriebsführer bleiben. dpa

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