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Regierung spricht von Aufschwung

Berlin - Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat sich überzeugt gezeigt, dass die Konjunktur im Laufe des Jahres immer besser läuft. „Es gibt allen Grund zur Zuversicht“, sagte er am Mittwoch in Berlin bei der Vorlage des Jahreswirtschaftsberichts. Zwar taxiert er das Plus beim Bruttoinlandsprodukt auf nur 0,4 Prozent. Das Wachstum werde aber von Quartal zu Quartal an Schwung gewinnen. Ein Grund sei, dass die Firmen wieder investierten. Im vergangenen Jahr hatten sie ihre Budgets massiv gekürzt. Dies sei „nur aufgeschoben, nicht aufgehoben“, versicherte Rösler. Die Weltbank zeichnet dagegen ein düsteres Bild. Das globale Wachstum werde nur bei 2,4 Prozent liegen, minimal mehr als 2012. Das wäre für das exportlastige Deutschland schlecht. Vor einem halben Jahr hatte die Weltbank noch mit drei Prozent Wachstum gerechnet. brö

Fluglinien stellen Dreamliner kalt

Tokio - Nach einer Notlandung in Japan haben die Fluggesellschaften All Nippon Airways (ANA) und Japan Airlines kurzfristig alle Flüge mit ihren 24 Flugzeugen des Typs gestrichen. Die Langstreckenjets sollen auch am Donnerstag noch zur Überprüfung am Boden bleiben. Zuvor war in einer Maschine der ANA Rauch bemerkt worden, wie die Gesellschaft mitteilte. Nach der Notlandung auf dem westjapanischen Flughafen Takamatsu am Mittwoch mussten alle 137 Passagiere die Maschine verlassen. Der „Dreamliner“ wird für den US-Hersteller immer mehr zum Albtraum. Fast täglich gibt es Pannen. Deutsche Fluggesellschaften fliegen die Maschine noch nicht. dpa

Autoabsatz bricht ein

Brüssel/Berlin - Die Schuldenkrise hat den Autoabsatz in Europa 2012 auf den niedrigsten Stand seit 17 Jahren einbrechen lassen. Die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge in der Europäischen Union ging um 8,2 Prozent auf rund 12,05 Millionen zurück – und damit auf den tiefsten Stand seit 1995. Der Dezember markierte mit einem Minus von 16,3 Prozent den mit Abstand schlechtesten Monat im vergangenen Jahr. Besserung ist nicht in Sicht. Experten erwarten, dass die Talfahrt in diesem Jahr weitergeht. dpa

Deutschland holt Gold zurück

Frankfurt am Main - Die Bundesbank reagiert auf öffentlichen Druck und holt fast 700 Tonnen deutsches Gold aus dem Ausland nach Deutschland. „Wir werden in diesem Jahr beginnen und spätestens im Jahr 2020 enden“, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Mittwoch. Ziel sei, ab 2020 die Hälfte der deutschen Goldreserven in eigenen Tresoren im Inland aufzubewahren. Die Barren, die aus dem Ausland geholt werden, sind zusammen ungefähr 27 Milliarden Euro wert. Die Bestände in New York sollen um 300 Tonnen verringert werden, den Lagerort Paris will die Bundesbank ganz aufgegeben. dpa

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