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Sony verkauft Hochhaus in New York

Tokio - Der angeschlagene japanische Elektronikriese Sony verkauft seinen Sitz in den USA: Für 1,1 Milliarden Dollar (825 Millionen Euro) geht der Wolkenkratzer an der Madison Avenue im New Yorker Stadtteil Manhattan an die US-Immobilienfirma Chetrit Group, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. An der Tokioter Börse stieg der Kurs der Aktie um mehr als zwölf Prozent. Vor wenigen Tagen erst hatten japanische Medien berichtet, Sony werde auch eines seiner Bürogebäude in Tokio zu Geld machen. Unter dem Strich bringt das Geschäft Sony 685 Millionen Dollar ein. AFP

General Electric legt zu

Fairfield - Der große Siemens-Rivale General Electric (GE) hat trotz des rauen Umfelds in der Weltwirtschaft seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Im vierten Quartal steigerte der US-Konzern seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 39,3 Milliarden Dollar (29,3 Milliarden Euro). Unter dem Strich blieben mit vier Milliarden Dollar acht Prozent mehr übrig als vor einem Jahr, wie der Konzern am Freitag mitteilte. „Die Aussichten für die Industrieländer bleiben unsicher, aber wir sehen Wachstum in China und in rohstoffreichen Ländern“, sagte Vorstandschef Jeff Immelt. Angesichts der breiten Angebotspalette gilt GE als Gradmesser für die gesamte US-Wirtschaft. dpaGE ZENTRALE]

Radeberger steigert Umsatz

Frankfurt am Main - Deutschlands größte Brauereigruppe Radeberger hat im schwierigen Bierjahr 2012 weniger Getränke verkauft, aber gleichzeitig den Umsatz gesteigert. Man habe im hart umkämpften Markt „weitestgehend allein und somit gegen den Strom“ eine Preisanpassung vorgenommen, erklärte Radeberger-Chef Albert Christmann am Freitag. Zur Radeberger-Gruppe gehören auch die Berliner Brauereien Schultheiss, Berliner Kindl und Berliner Pilsner. Der Umsatz der Oetker-Tochter ist nach Firmenangaben um ein Prozent auf deutlich über 1,8 Milliarden Euro gestiegen. Der Getränkeabsatz fiel um etwa 200 000 auf 13 Millionen Hektoliter. dpa

DGB beklagt mehr Stress im Job

Berlin - Stress und Druck am Arbeitsplatz nehmen einer neuen DGB-Umfrage zufolge weiter zu. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der knapp 5000 befragten Beschäftigten sieht sich einer starken oder sehr starken Arbeitshetze ausgesetzt, ergab die am Freitag vom Deutschen Gewerkschaftsbund veröffentliche Untersuchung „Psycho-Stress am Arbeitsplatz“. Dies bedeutet demnach im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um vier Prozentpunkte. Zudem geben 80 Prozent der Beschäftigten an, dass sie seit Jahren immer mehr in der gleichen Zeit leisten müssen. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach forderte deshalb von der Bundesregierung eine Anti-Stress-Verordnung. AFP

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