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Zeitdiebe: E-Mails nur dreimal am Tag bearbeiten



Wer ständig seine E-Mails überprüft, raubt sich Zeit und arbeitet weniger effektiv. Besser: nur dreimal am Tag. „Denn durch die Mails wird man ständig in seiner eigentlichen Arbeit unterbrochen“, sagt Günter Weick, Ratgeberautor zum Thema Zeitmanagement. Das stresse und koste Zeit. Außerdem verlieren viele die eigentlich wichtigen Aufgaben aus dem Blick. Am besten schauen Berufstätige morgens, mittags und abends in die elektronischen Nachrichten und arbeiten sie dann in einem Rutsch ab. Um die Neugierde im Zaum zu halten, helfe ein kleiner Trick: Als Standardeinstellung bei Outlook sollte nicht das Postfach zu sehen sein, sondern lieber der Kalender. dpa

Ausbildung: Gehalt für Lehrlinge ist gestiegen

Die Höhe der tariflichen Ausbildungsvergütungen ist 2012 deutlich gestiegen. Das hat eine Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) ergeben. So bekamen Auszubildende 2012 pro Monat im Durchschnitt 730 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von 4,3 Prozent. Das ist der höchste Anstieg seit 1993. Die Ausbildungsvergütungen sind im Westen deutlich höher als im Osten. In Westdeutschland lag die Ausbildungsvergütung bei 737 Euro brutto im Monat. In Ostdeutschland waren es 674 Euro. Für die Auswertung ermittelte das BIBB die durchschnittlichen Vergütungen für 184 Berufe in West- und 149 Berufe in Ostdeutschland. In diesen Berufen werden 88 Prozent der Auszubildenden ausgebildet. Überdurchschnittlich hohe Ausbildungsvergütungen erzielen Mechatroniker. Sie kommen in Westdeutschland im Durchschnitt auf 909, in Ostdeutschland auf 885 Euro. Schlusslicht beim Ranking sind die Friseure: Sie verdienen in Westdeutschland als Auszubildende im Schnitt 454 Euro. Im Osten sind es nur 269 Euro. Unterdurchschnittliche Ausbildungsvergütungen erzielen auch die Floristen, Bäcker sowie Maler und Lackierer. dpa

Babypause: Den Anschluss nicht verlieren

Wollen Frauen nach einer Babypause in ihren alten Job zurückkehren, sollten sie das von langer Hand planen. „Manche sind in dieser Hinsicht zu nachlässig“, sagte die Berufsberaterin Alexandra Epgert. Einige konzentrierten sich stark auf ihre neue Rolle als Mutter und verlören dabei die Rückkehr in die Arbeitswelt völlig aus dem Blick. Um den Wiedereinstieg zu schaffen, müsse der Grundstein dafür jedoch bereits vor der Geburt des Kindes gelegt werden. Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) sind immer mehr Frauen in Deutschland berufstätig. 2011 waren es 71,8 Prozent – im Jahr 2000 waren es erst 63 Prozent. Nach wie vor sorgen familienbedingte Erwerbspausen oft aber dafür, dass Frauen in ihrer Karriere ausgebremst werden. dpaFORUM W]

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