NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Manager haben einen miesen Ruf



Berlin – Führungskräfte haben in Berlin einen schlechten Ruf. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Initiative „Leadership Berlin“ unter mehr als 500 Menschen in Berlin ergeben. Arbeiter haben bei 79 Prozent ein gutes oder sehr gutes Ansehen, Angestellte bei 73 Prozent. Unternehmer kommen dagegen nur auf 55 Prozent, leitende Angestellte auf 52 Prozent, Manager auf 33 Prozent und Politiker gar nur auf 25 Prozent. Der 2011 gegründete Verein „Leadership Berlin“ arbeitet in Projekten und Weiterbildungsprogrammen daran, dass Führungskräfte ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. mod

Sylt wird immer teurer

Hamburg - Eigenheime und Wohnungen auf der Ferieninsel Sylt werden dank starker Nachfrage immer teurer. Das stellt die Hypo-Vereinsbank in einer Studie fest. Sylt verzeichne seit Jahren „extreme Preissteigerungen“. Mit der Euro-Krise habe die schon zuvor hohe Nachfrage weiter angezogen. Gehandelt werden auf der knapp 100 Quadratkilometer großen Nordseeinsel laut Studie vor allem luxuriöse Eigenheime und Ferienimmobilien. Bei Eigenheimen habe sich die Bautätigkeit im Vergleich zu den vorherigen fünf Jahren um fast 70 Prozent erhöht. Neue Wohnungen kosteten zwischen 5000 und 13 000 Euro pro Quadratmeter. dpa

Enders will EADS umbauen

Hamburg - Der Chef des größten europäischen Luftfahrt- und Verteidigungskonzerns EADS, Tom Enders, will das Unternehmen rentabler machen und neu ausrichten. Nach der gescheiterten Fusion mit dem britischen Wettbewerber BAE Systems im Oktober 2012 stelle sich die Frage, „ob wir uns langfristig noch stärker auf unser kommerzielles Geschäft mit Flugzeugen oder Hubschraubern konzentrieren sollen“, sagte Enders dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Auch das Ziel, jeweils die Hälfte des Umsatzes im zivilen Luftfahrt- und im Verteidigungsgeschäft zu erwirtschaften, solle überprüft werden. AFP

Weleda schreibt schwarze Zahlen

Schwäbisch Gmünd - Nach Millionenverlusten in den Vorjahren schreibt der Naturkosmetikhersteller Weleda wieder schwarze Zahlen. „Wir rechnen mit einem ausgeglichenen Ergebnis für 2012“, sagte ein Weleda-Sprecher am Wochenende. Details wollte er noch nicht nennen. Man liege mit den Kosten aber „voll auf Plan“. Auch der Umsatz sei gewachsen. 2011 hatte das Unternehmen mit Sitz im schweizerischen Arlesheim 8,6 Millionen Euro Verlust geschrieben. Die Einführung neuer Körperpflegelotionen habe zuletzt positiv zum Ergebnis beigetragen, sagte der Sprecher. Hauptproduktionsstätte ist Schwäbisch Gmünd. dpa

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