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Banken zahlen Krisenhilfe zurück

Frankfurt am Main - Die Banken des Euro-Raums haben der Europäischen Zentralbank (EZB) deutlich mehr an Krisenhilfe zurückgezahlt als erwartet. In einer ersten Runde flossen der Notenbank insgesamt 137,2 Milliarden Euro zu, wie die EZB mitteilte. Die Markterwartungen hatten in etwa zwischen 50 und 100 Milliarden Euro gelegen. Bei den Mitteln handelt es sich um Gelder aus der Ende 2011 gewährten Langfristhilfe der EZB. Zusammen mit einem zweiten derartigen Refinanzierungsgeschäft im Februar 2012 hatte die EZB den Banken insgesamt gut eine Billion Euro ausgereicht. dpa

Jeder vierte Lehrling gibt auf

Berlin - Fast jede vierte Lehre in Deutschland wird abgebrochen. Die Abbrecherquote stieg 2011 mit 24,4 Prozent auf einen Rekordwert, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) am Freitag meldete. Die Zahl vorzeitig gelöster Ausbildungsverträge stieg von 142 242 im Vorjahr auf 149 760. Demnach beendet jeder zweite Kellner und Umzugshelfer seine Lehre nicht, die Abbrecherquote unter Verwaltungsfachangestellten, Elektronikern und Bankkaufleuten liegt jedoch weit unter zehn Prozent. Unter den Ländern verzeichneten Mecklenburg-Vorpommern und Berlin die höchsten Abbrecherquoten. Jeder dritte Ausbildungsvertrag werde dort vorzeitig aufgelöst.dpa/AFP

Frauenanteil steigt so stark wie nie

Brüssel - Der Frauenanteil in den Führungsspitzen europäischer börsennotierter Unternehmen ist nach Angaben der EU-Kommission im Jahr 2012 so stark gestiegen wie nie zuvor innerhalb eines Jahres. Der Anteil von Frauen in den Leitungsorganen der Firmen wuchs von 13,7 Prozent im Januar 2012 auf jetzt 15,8 Prozent an, hieß es. In den Aufsichtsräten sei der Anteil von 15 auf durchschnittlich 17 Prozent, in den Geschäftsführungen von 8,9 auf zehn Prozent gestiegen. Die Kommission strebt an, dass die großen börsennotierten Unternehmen bis 2020 eine Quote von 40 Prozent Frauenanteil erreicht haben. AFP

Merkel will Rohstoffe aus Chile

Berlin - Deutschland will mehr Rohstoffe in Chile ausbeuten. Bei einem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Wochenende in der Hauptstadt Santiago de Chile wollen Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums mit Chiles Bergbauministerium eine entsprechende Vereinbarung abschließen. Das südamerikanische Land verfügt mit 36 Prozent über die weltweit größten Kupferreserven und spielt auch eine führende Rolle bei der Produktion von Jod und Lithium. dpa

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