NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Besser organisiert: Abends To-Do-Liste schreiben

Berufstätige sparen Zeit, wenn sie kurz vor Feierabend eine To-Do-Liste für den nächsten Tag schreiben. „Dann kann es morgens gleich mit der Arbeit losgehen“, sagt Claudia Casademunt, Expertin für Zeitmanagement. Auch die für den nächsten Tag gebrauchten Unterlagen sollten am Vorabend auf dem Schreibtisch zurechtgelegt werden. Denn am Morgen vertrödelten viele Zeit: Kaffee holen, den Tag planen und schon sei die erste Stunde herum. Das sei unklug, denn in den Morgenstunden sind viele besonders konzentriert und effektiv. Diese Zeit sollte deshalb produktiv genutzt und nicht vergeudet werden. dpa

Urteil: Kündigungsschutzrechte

in Kleinbetrieben gestärkt

Das Bundesarbeitsgericht hat die Kündigungsschutzrechte von Arbeitnehmern in Kleinbetrieben gestärkt. Demnach sind bei der für das Kündigungsschutzgesetz relevanten Betriebsgröße auch die regelmäßig im Betrieb eingesetzten Leiharbeiter zu berücksichtigen. Das geht aus einem Urteil der obersten Amtsrichter (2 AZR 140/12) hervor. Zur Begründung hieß es, das gebiete eine an „Sinn und Zweck orientierte Auslegung der gesetzlichen Bestimmung“. Demnach fallen auch Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten unter den gesetzlichen Kündigungsschutz, wenn die Belegschaftsgröße mit den Leiharbeitern über zehn liegt. Der Gesetzgeber hatte Kleinbetriebe von der gesetzlichen Regelung ausgenommen. Damit sollte unter anderem deren zumeist geringe Finanzausstattung und dem Umstand Rechnung getragen werden, dass der Verwaltungsaufwand durch einen Kündigungsschutzprozess die Inhaber von Kleinstbetrieben zu stark belastet. Dies rechtfertige jedoch keine Unterscheidung danach, ob die Personalstärke des Betriebes auf dem Einsatz eigener oder entliehener Arbeitnehmer beruhe, erklärte der Zweite Senat. dpa

Ausbildung: Fast jeder Vierte

bricht die Lehre ab

Rund jeder vierte Auszubildende bricht vor dem Abschluss ab. Oft sind falsche Vorstellungen vom Traumjob schuld. Damit der Ausbildungsstart nicht zur Enttäuschung wird, sollten angehende Lehrlinge vorher genau recherchieren – und zwar nicht nur im Netz. Fast jede vierte Lehre in Deutschland wird abgebrochen. So stieg die Abbrecherquote 2011 auf 24,4 Prozent, wie die „Welt“ unter Berufung auf eine Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) für den Berufsbildungsbericht 2013 meldete. Die Zahl vorzeitig gelöster Ausbildungsverträge stieg von 142 242 im Vorjahr auf 149 760. Diese bereits 2012 veröffentlichten Daten stammen von den statistischen Ämtern des Bundes und der Länder. dpa

Bildschirmarbeit: Augen für ein paar Sekunden schließen

Bildschirmarbeiter greifen am besten nur mit Bedacht zu Tropfen mit künstlicher Tränenflüssigkeit. Besser: vor der Einnahme mit einem Augenarzt zu sprechen, empfiehlt Dieter Friedburg von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft. Lieber von Zeit zu Zeit die Arbeit zu unterbrechen, die Augen für ein paar Sekunden zuzumachen und dann kurz zur Entspannung den Blick ins Leere schweifen zu lassen. Viele arbeiteten so konzentriert, dass sie vergessen zu blinzeln“, sagt der Professor. In der Folge trockneten die Augen aus und würden rot. Zwar sähen dadurch viele schlechter und seien angestrengt – dauerhafte Schäden am Auge verursache die Trockenheit in der Regel jedoch nicht. dpa

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