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IWF: Keine Pause im Kampf gegen die Schuldenkrise

Davos - Führende Finanz- und Wirtschaftsexperten haben am Samstag dazu aufgerufen, im Kampf gegen die Schuldenkrise nicht nachzulassen. Die wirtschaftliche Erholung der letzten Monate sei zu zart und fragil, um bei der Haushaltskonsolidierung Verschnaufpausen einlegen zu können, erklärte die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, am Abschlusstag des Weltwirtschaftsforums in Davos. 2012 geschaffene Instrumente wie der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) müssten voll funktionsfähig gemacht und entschlossen eingesetzt werden, mahnte Lagarde. Der Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD), Ángel Gurría, warnte, dass es keine zusätzlichen Instrumente zur Krisenbewältigung mehr gebe. dpa

Bundesbank: Es gibt keine Immobilienblase

Frankfurt am Main - Am deutschen Immobilienmarkt droht nach Ansicht von Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret keine Spekulationsblase. „Auch wenn es Anzeichen von Übertreibungen in bevorzugten Lagen einiger deutscher Großstädte gibt – von einer Immobilienpreisblase kann man nicht sprechen“, sagte Dombret der „Wirtschaftswoche“. Nach Berechnungen der Bundesbank sind die Immobilienpreise in 125 deutschen Städten im vergangenen Jahr um 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, in sieben Großstädten um 7,1 Prozent. rtr

Telekom will treue Kunden bevorzugen

Frankfurt am Main - Die Deutsche Telekom will langjährigen Kunden, die mehrere Produkte nutzten, künftig einen individuellen „Premium-Service“ bieten. Ihnen würden Vorteile wie bevorzugte Entstörung und exakte Terminabsprachen geboten, berichtete die „Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf ein Papier des Unternehmens. Der Konzern setzt seinen Stellenabbau fort. Bis zur Jahresmitte würden weitere 1200 Arbeitsplätze gestrichen, sagte Personalvorstand Marion Schick dem „Focus“. Dies betreffe Beamte und Angestellte in der Verwaltung. Betriebsbedingte Kündigungen schloss Schick aus. rtr

Internetdienst Twitter ist

6,7 Milliarden Euro wert

London - Der Internet-Kurznachrichtendienst Twitter ist laut einem Zeitungsbericht derzeit rund neun Milliarden Dollar (6,7 Milliarden Euro) wert. Diese Berechnung ergebe sich aus einem Angebot, das ein Fonds des US-Vermögensverwalters Blackrock einigen Twitter-Mitarbeitern, die selbst Aktien halten, für ihre Papiere gemacht habe, berichtete die „Financial Times“ unter Berufung auf Insider. Blackrock sei bereit, für einen Anteil von knapp unter einem Prozent 80 Millionen Dollar zu zahlen. Twitter ist derzeit noch nicht an der Börse notiert, daher ist der genaue Unternehmenswert nicht einfach feststellbar. dpa

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