NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Deutsche werden immer reicher

Frankfurt am Main - Die Deutschen haben so viel Geld wie nie: Im dritten Quartal 2012 stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte auf die Rekordhöhe von 4871 Milliarden Euro. Das teilte die Deutsche Bundesbank am Montag in Frankfurt mit. Das Plus von 1,3 Prozent oder 64 Milliarden Euro zum Vorquartal geht gut zur Hälfte auf die Kursgewinne an den Börsen zurück und kommt damit vor allem Aktionären zugute. Im Jahresvergleich erhöhten die Privathaushalte in Deutschland ihr Geldvermögen sogar um satte fünf Prozent – das ist das kräftigste Plus seit dem ersten Quartal 2010. dpa

Bundesbank lädt Chinesen aus

Frankfurt am Main - Vertreter der chinesischen Zentralbank sind bei Falschgeld-Seminaren der Deutsche Bundesbank bis auf weiteres unerwünscht. Der Grund: Geldfälschern droht dort die Todesstrafe. „Die Deutsche Bundesbank wird in jedem Fall ausschließen, dass sie Zentralbanken von Ländern zu Themen der Falschgeldbekämpfung berät, in denen dieser Straftatbestand mit der Todesstrafe belegt ist“, teilte die Notenbank am Montag auf Anfrage in Frankfurt mit. Das gelte künftig nicht nur wie bisher für gesonderte Beratungsprojekte, sondern nun auch für allgemeine Seminare zum Thema „Falschgeldbekämpfung“. dpa

Bafin bestätigt Untersuchungen

München/Bonn - Die Finanzaufsicht Bafin ermittelt einem Pressebericht zufolge gegen vier deutsche Banken wegen möglicher Beteiligung an der Manipulation international bedeutender Zinssätze. Eine Sonderprüfung laufe bei der Deutschen Bank und beim WestLB-Nachfolger Portigon, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf informierte Kreise. Die Bafin bestätigte lediglich Untersuchungen bei mehreren Instituten. Wie die Zeitung berichtet, laufen gegen die vier Institute Sonderprüfungen wegen des Verdachts auf Manipulation des Zinssatzes Euribor. Der Euribor ist ein Referenzzinssatz, zu dem sich Banken in der Währung Euro Geld untereinander leihen. Manipulationen mit dem Zinssatz können auch Auswirkungen auf Spareinlagen und Verbraucherkredite haben, die daran gekoppelt sind. AFP

Zwei neue Buslinien für Berlin

Frankfurt am Main - Der Fernbusanbieter Mein Fernbus erweitert sein Streckennetz in den kommenden Wochen um eine Reihe von Verbindungen. Ab Mitte Februar kämen zwei neue Linien zwischen Berlin und Leipzig sowie Berlin und Frankfurt am Main hinzu, teilte das Unternehmen am Montag in Berlin mit. Bislang bedient MeinFernbus acht Strecken. Ab März sind weitere Linien geplant. Dabei werde dann auch Hamburg in das Streckennetz aufgenommen, teilte das Unternehmen mit. Vor Ostern schließlich seien weitere neue Ziele ab Berlin geplant. AFP

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