NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Senat bürgt für kleine Berliner Firmen

Berlin - Der Berliner Senat will kleinen und mittleren Unternehmen die Finanzierung erleichtern. Zu diesem Zweck beschloss er am Dienstag ein neues Bürgschaftskonzept. Darin wurde unter anderem der Bürgschaftsrahmen für den Bereich der Bürgschaftsbank von ein auf 1,25 Millionen Euro erhöht. Zudem wurde bei der Investitionsbank ein Fonds mit EU-Mitteln eingerichtet, der Investitionsfinanzierungen bis zu fünf Millionen Euro in Industrieunternehmen und produktionsnahe Dienstleistungsbetriebe unterstützen soll. In den vergangenen fünf Jahren wurden laut Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) knapp 1600 Bürgschaften bei einem Kreditvolumen von 300 Millionen Euro übernommen; dadurch seien auch 700 Existenzgründungen gefördert worden. sik

Neuer Chef für Berliner Commerzbank

Berlin - Jörg Frischholz ist neuer Gebietsfilialleiter der Commerzbank in Berlin, zuständig für das mittelständische Firmenkundengeschäft. Das teilte das Institut am Dienstag mit. Der 36-Jährige löst damit Hans-Kornel Krings ab, der in den Ruhestand geht. Frischholz war zuvor bereits in Dresden in ähnlicher Funktion tätig. Er wolle die Marktposition der Bank in Berlin ausbauen. „Insbesondere im kleinen und mittleren Firmenkundensegment sehe ich noch erhebliches Wachstumspotenzial“, sagte er. cne

Ermrich soll OSV-Präsident werden

Berlin - Beim Ostdeutschen Sparkassenverband (OSV) zeichnet sich ein Führungswechsel ab. Michael Ermrich, Landrat im Harzkreis in Sachsen-Anhalt, soll Ende Mai an die Spitze des Lobbyverbands rücken, der 46 Sparkassen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt vertritt. Stimmt die Verbandsversammlung Ende März für ihn, wird Ermrich damit Friedrich Holtmann ablösen, der seit 2007 OSV-Präsident ist. Ermrich gilt als einflussreicher Kommunalpolitiker und sitzt bereits im Vorstand des Dachverbands der Sparkassen DSGV. cne/rtr

Ford macht Verlust in Europa

Dearborn - Für Ford stellt sich die Lage in Europa noch dramatischer dar als befürchtet. Im vergangenen Jahr hat der US-Konzern auf dem wichtigen Markt einen Vorsteuerverlust von annähernd 1,8 Milliarden Dollar eingefahren. Für das laufende Jahr geht der Hersteller nun von einem Minus von rund zwei Milliarden Dollar aus. 2011 hatte Ford beinahe noch ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt. Grund sind die schwachen Verkäufe auf dem krisengeplagten Kontinent.dpa

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