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DIW sieht wieder Wachstum

Berlin - Die deutsche Wirtschaft wird laut Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zu Jahresbeginn wieder wachsen. Die Experten erwarten im ersten Quartal eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie das DIW am Mittwoch in Berlin mitteilte. Im Schlussvierteljahr 2012 war die Wirtschaftsleistung nach einer vorläufigen Schätzung des Statistischen Bundesamtes um 0,5 Prozent gesunken. Das Institut teilte ferner am Mittwoch mit, dem Land Berlin rund 685 000 Euro an Zuwendungen zurückgezahlt zu haben. Wie aus einem aktuellen Bericht des Rechnungshofs hervorgeht, waren zwischen 2005 und 2009 Ausgaben von fast 1,9 Millionen Euro beanstandet worden. So seien unter anderem „Leistungen vielfach ohne Ausschreibungen“ vergeben worden. Moniert worden war auch die kostenlose Überlassung von Büroräumen an eine amerikanische Non-Profit-Gesellschaft in Washington. Das DIW habe die Verfehlungen mittlerweile eingeräumt, heißt es in dem Bericht. dpa

Daimler streicht 2100 Lkw-Stellen

Stuttgart - Daimler streicht in der Lkw-Sparte 2100 Stellen. Der Großteil davon, 1300 Stellen, entfällt auf die Produktion in Nordamerika. 800 Stellen sollen an den Standorten Mannheim, Gaggenau, Wörth und Kassel in Nichtproduktionsbereichen wegfallen, sagte eine Sprecherin am Mittwoch und bestätigte damit einen Bericht des „Handelsblatts“. Daimler hat bis Ende November mit einem Absatzplus von 14 Prozent auf 424 000 Lastwagen bereits den Absatz des gesamten Vorjahres übertroffen. dpaDAIMLER AG]

Spanien rutscht weiter ab

Madrid - Im Euro-Krisenland Spanien hat sich die Rezession Ende 2012 überraschend deutlich verschärft. Im vierten Quartal sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,7 Prozent zum Vorquartal geschrumpft, teilte das nationale Statistik-Institut INE am Dienstag mit. Dies ist der mit Abstand stärkste Rückgang der spanischen Wirtschaftsleistung seit Beginn der Rezession Mitte 2011. Seitdem ist das spanische BIP sechs Quartale in Folge geschrumpft. dpa

Deutsche trinken weniger Bier

Wiesbaden - Der Bierabsatz in Deutschland ist 2012 auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager setzten insgesamt rund 96,5 Millionen Hektoliter Bier ab, wie das Statistisches Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Das waren 1,8 Prozent beziehungsweise 1,8 Millionen Hektoliter weniger als ein Jahr zuvor. Biermischungen – mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen – machten 2012 mit 4,3 Millionen Hektolitern 4,5 Prozent des gesamten Bierabsatzes aus. dpa

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