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50 Jahre Haft für US-Börsenmakler

Cedar Rapids - Weil er seine Kunden um 215 Millionen Dollar gebracht hat, muss der Chef des pleitegegangenen US-Börsenmaklers Peregrine Financial Group für 50 Jahre ins Gefängnis. Das Bezirksgericht in Cedar Rapids im Bundesstaat Iowa verhängte damit am Donnerstag die höchstmögliche Strafe über Russell Wasendorf. Der 64-Jährige hatte seine Taten gestanden. Der Börsenmakler Peregrine war im Juli vergangenen Jahres zusammengebrochen. Die Staatsanwaltschaft zählte 13 000 Opfer. dpa

Anklage gegen Ex-Beluga-Chef

Bremen - Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den früheren Chef der insolventen Bremer Beluga Reederei, Niels Stolberg, erhoben. Sie wirft ihm und einem anderen Ex-Manager Kreditbetrug in 16 Fällen vor. Sie sollen zwischen 2006 und 2010 Banken bei Krediten zur Finanzierung von Schiffsneubauten belogen haben. Bei 20 Schiffen hätten sie die Investitionskosten um insgesamt 93,3 Millionen Euro zu hoch angegeben. Wohin das Geld geflossen ist, dazu wollte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Frank Passade, am Freitag keine Angaben machen. Ein Sprecher von Stolberg sagte, dass sich der Reedereigründer zu den Vorwürfen nicht äußern werde. dpa

HP schließt deutschen Standort

Rüsselsheim - Der US-Konzern Hewlett- Packard will nach Informationen der „Allgemeine Zeitung Mainz“ den Standort Rüsselsheim schließen. Mehrere hundert Stellen seien bedroht. An dem Standort wird IT-Kundenservice für Unternehmen durchgeführt. Die US-Mutter, der PC- Hersteller Hewlett-Packard, hatte 2012 angekündigt, weltweit 27 000 der insgesamt 349 000 Stellen abbauen zu wollen. Der Deutschland-Sitz von HP ist in Böblingen, andere Standorte sind etwa Rüsselsheim, Bad Homburg und Ratingen. dpa

US-Ölkonzerne verdienen Milliarden

Irving/San Ramon - Die drei größten US-Ölkonzerne haben im vergangenen Jahr annähernd 80 Milliarden Dollar verdient. Damit lag der Gesamtgewinn von Exxon-Mobil, Chevron und Conoco-Phillips nur marginal unter dem des sehr guten Vorjahres. Umgerechnet verdienten die Multis zusammen 59 Milliarden Euro – ein Betrag, der ausreichen würde, um deutsche Spitzenkonzerne wie die Allianz, BMW oder Daimler auf einen Schlag zu kaufen. Exxon-Mobil konnte seinen Jahresgewinn um neun Prozent auf 44,9 Milliarden Dollar hochschrauben, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Jahresgewinn von Chevron fiel um drei Prozent auf 26,2 Milliarden Dollar, Conoco-Phillips musste einen Gewinneinbruch um ein Drittel auf 8,4 Milliarden Dollar hinnehmen. dpa

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