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Arbeitslosigkeit in der EU stagniert



Luxemburg - Die Arbeitslosigkeit in den siebzehn Euro-Ländern lag im Dezember stabil bei 11,7 Prozent. Erstmals seit mehr als einem Jahr verzeichnete die EU-Statistikbehörde Eurostat damit keinen monatlichen Anstieg der Arbeitslosenquote. Die Statistiker veröffentlichten die Zahlen am Freitag in Luxemburg. 18,7 Millionen Menschen waren demnach in der Euro-Zone ohne Job. Seine ursprünglichen Angaben zur November-Arbeitslosigkeit korrigierte Eurostat von 11,8 auf 11,7 Prozent. Die niedrigsten Quoten meldeten Österreich mit 4,3 Prozent, Deutschland und Luxemburg mit je 5,3 Prozent und die Niederlande mit 5,8 Prozent. Düster bleibt die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiterhin in Griechenland und Spanien. In beiden Ländern war laut Eurostat mehr als ein Viertel der Menschen im Dezember ohne Beschäftigung. Bei jungen Männern unter 25 Jahren hatten in der Euro-Zone im Dezember 24 Prozent keine Arbeit. dpa

Eon-Mitarbeiter wollen streiken

Hannover - Erstmals wird es zu einem unbefristeten Ausstand in der privaten Energiewirtschaft kommen. 91,4 Prozent der von den Gewerkschaften in einer Urabstimmung befragten Mitarbeiter haben sich nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der IG BCE vom Freitag in Hannover für einen Streik ausgesprochen. Der Streik solle am Montag aufgenommen werden. Gestreikt werden soll nach Gewerkschaftsangaben sowohl bei der Energieerzeugung als auch im Service- und Abrechnungsbereich. Niemand müsse aber befürchten, im Kalten sitzen zu müssen. Die Urabstimmung war am Montag eingeleitet worden. Die Verhandlungen für die bundesweit rund 300 000 Eon-Beschäftigten waren Mitte Januar abgebrochen worden. Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Geld, der Konzern hatte zuletzt 1,7 Prozent geboten. Verdi und IG BCE verlangen auch eine Übernahme von Lehrlingen und Tarifbindung eingelagerter Sparten. dpa

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Deutsche Bank hebt Bonigrenze

Frankfurt am Main - Mitarbeiter der Deutschen Bank bekommen in diesem Jahr für 2012 maximal 300 000 Euro an Boni ausgezahlt – das sind 100 000 mehr als im Jahr zuvor. Der darüber hinaus gehende Anspruch werde erst in den Folgejahren erfüllt, wenn sich der Erfolg als nachhaltig herausgestellt habe, sagte eine mit den Plänen vertraute Person am Freitag. Diese Grenze gelte auch für den Vorstand. Bei diesen und mehr als 1000 weiteren Managern wird zudem die Hälfte der Prämien in Aktien ausgezahlt, womit sich der maximale Bar-Anteil auf 150 000 Euro summiert. Der Bonus-Pool für 2012 schrumpfte nach Bankangaben um gut elf Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Parallel erklärte Barclays-Chef Antony Jenkins wegen fortlaufender Skandale in seiner Bank auf seinen Jahresbonus von geschätzt einer Million Pfund (rund 1,2 Millionen Euro) zu verzichten. dpa/rtr

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