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Mittelstand: Vereinbarkeit von Pflege und Beruf kommt zu kurz

In vielen mittelständischen Unternehmen ist die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Pflege kein großes Thema. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage unter Personalverantwortlichen ergeben. Rund jeder Zweite (51 Prozent) sagte, die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sei im Betrieb „weniger wichtig“ oder „überhaupt nicht wichtig“. Über die Vereinbarkeit von Beruf und Kindererziehung sagten das nur 18 Prozent. Im Auftrag des Zentrums für Qualität in der Pflege wurden Personaler aus 200 mittelständischen Firmen befragt. Als Mittelständler zählten Firmen mit mehr als 50 Mitarbeitern. Betriebsinterne Maßnahmen zur Unterstützung pflegender Angehöriger gibt es in der Mehrheit der mittelständischen Unternehmen bislang nicht: Zwei Drittel (67 Prozent) gaben an, dass sie dafür keinen Bedarf sehen. dpa

Umfrage: Die Mehrheit hätte gern einen anderen Chef

Die Mehrheit der Beschäftigten (75 Prozent) hätten gerne einen anderen Vorgesetzten als ihren derzeitigen Chef. Dies ergab eine vom Karriereportal Monster weltweit durchgeführte, nicht repräsentative Umfrage. Dafür wurden 2411 Arbeitnehmer weltweit befragt. Mehr als drei Viertel der Befragten haben so wenig Vertrauen in ihren Vorgesetzten, dass sie ihn, wenn es die Möglichkeit gäbe, abwählen würden. Fast ein Drittel der Befragten (30 Prozent) würde sich selbst an die Stelle des Vorgesetzten wählen, 25 Prozent würden für einen Kollegen stimmen, von dem sie glauben, dass er einen besseren Manager abgeben würde. 21 Prozent würden keine der Optionen bevorzugen und auf einen neuen Kandidaten im Rennen hoffen. Tsp

Meisterbafög: Vor Weiterbildung Arbeitsagentur kontaktieren

Arbeitnehmer können für Weiterbildungen staatliche Unterstützung bekommen. Neben dem Bafög gibt es zum Beispiel das Meister-Bafög oder eine Förderung nach dem Dritten Buch des Sozialgesetzbuchs. Bewerber sollten deshalb vor der Entscheidung für einen Weiterbildungslehrgang mit ihrer Arbeitsagentur Kontakt aufnehmen. Das rät die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht. Die Berater gäben nicht nur Auskunft darüber, ob die persönlichen Voraussetzungen für eine staatliche Fördermöglichkeit erfüllt sind. Sie weisen auch auf aktuelle Veränderungen der Regeln hin. dpa

Fernlernen: Mit privaten Lerngruppen gelingt es besser

Teilnehmer eines Fernlehrgangs sollten versuchen, sich mit anderen zu privaten Lerngruppen zusammenzuschließen. Denn wer hin und wieder in Gesellschaft lernt, hat es oft leichter. Das rät die staatliche Zentralstelle für Fernunterricht. So könnten zum Beispiel fachliche Fragen mit anderen diskutiert und der eigene Leistungsstand verglichen werden. Bei Lernschwierigkeiten gebe es eine Austauschmöglichkeit. Partner für private Lerngruppen könnten im Freundeskreis oder im Betrieb gefunden werden. Gibt es dort niemanden, der die gleiche Fortbildung macht, könnten die Anbieter des Lehrgangs helfen. dpa

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