NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Verdi setzt Streik bei Eon vorerst aus

Düsseldorf - Der für Montag angekündigte Streik bei Deutschlands größtem Stromversorger Eon wird vorerst ausgesetzt. Kommenden Mittwoch werde eine gemeinsame Tarifkommission der Gewerkschaften Verdi und IG BCE in Hannover über eine mögliche Wiederaufnahme der Verhandlungen entscheiden. Das teilten die Gewerkschaften und Eon am Samstag mit. Am Freitagabend hätten sich die Tarifparteien auf Einladung von Eon erneut getroffen. Die Gewerkschaften fordern für rund 30 000 Beschäftigte bei Eon und den meisten Töchtern 6,5 Prozent mehr Geld. IG BCE]dpa

Fraport rechnet mit mehr Wachstum

Frankfurt am Main - Der Flughafenbetreiber Fraport rechnet trotz eines schwierigen Umfeldes in diesem Jahr mit Wachstum an seinem größten Standort Frankfurt. „Wir erwarten 2013 steigende Umsätze und operative Ergebnisse“, sagte Vorstandschef Stefan Schulte der „Wirtschaftswoche“. Höhere Gewinne sieht er vor allem in den Bereichen Handel, Werbung und der Vermietung von Immobilien. Der Fraport-Chef hält auch ein Plus bei den Passagieren für möglich: „In Frankfurt rechnen wir nach einem schwachen ersten Quartal für das Gesamtjahr mit einer stabilen bis leicht positiven Passagierentwicklung gegenüber dem vorigen Jahr.“ dpa

Amerikaner kaufen mehr Autos

Detroit - Guter Jahresstart für die Autobauer in den USA: Im Januar wurden dort rund 14 Prozent mehr Autos verkauft und auch für das Gesamtjahr rechnen die Hersteller mit Zuwächsen. Vor allem die US-Größen vermeldeten für den Januar durch die Bank höhere Verkäufe. Die Opel-Mutter General Motors und die Fiat-Tochter Chrysler wurden 16 Prozent mehr Wagen los, Ford sogar 22 Prozent mehr. Der japanische Weltmarktführer Toyota schnitt auf dem wichtigen Automarkt sogar 27 Prozent besser ab als im Vorjahresmonat. dpa/rtr

Preise für Fleisch und Obst steigen

Nürnberg - Fleisch und Obst sind im vergangenen Jahr in Deutschland deutlich teurer geworden. Während die Inflation bei 2,0 Prozent lag und die Nahrungsmittelpreise im Schnitt um 3,2 Prozent zulegten, verteuerte sich Obst um 4,4 Prozent. Fleisch und Wurstwaren kosteten sogar 5,4 Prozent mehr, wie das Marktforschungsunternehmen GfK unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamtes in Nürnberg mitteilte. Grund für den Preisanstieg beim Fleisch seien vor allem steigende Futtermittelpreise gewesen. dpa

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