NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Air Berlin gibt Standorte auf

Berlin/Düsseldorf - Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin will einige ihrer 15 Mitarbeiterstandorte im Inland aufgeben. „Durch Netzwerk- und Standortoptimierung kann Air Berlin zukünftig auf einige Stationen verzichten“, sagte Unternehmenssprecher Mathias Radowski am Dienstag. Die 15 Stationen sind die offiziellen Arbeitsorte von Piloten und Flugbegleitern. Welche Orte betroffen sein könnten, wollte Radowski nicht sagen. Auf das Air-Berlin-Angebot an den jeweiligen Flughäfen habe eine Schließung keine Auswirkungen. dpa

Araber kaufen Berliner Hotels

Berlin - Nach dem Maritim Hotel in der Stauffenbergstraße hat die Al Faisal Holding aus Katar auch das Grand Hyatt am Potsdamer Platz erworben. Das wurde am Dienstag am Rande der Reise einer Berliner Wirtschaftsdelegation in Katar bekannt. Verkäufer ist der Fonds SEB Immoinvest, der bis 2017 aufgelöst wird. Die Anleger werden mit den Erlösen aus den Verkäufen abgefunden. Eric Schweitzer, der mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) die Delegation leitet, begrüßte den Verkauf der Hotels als „Bestätigung des Interesses des Auslands am Berliner Standort“. Tsp

Streik bei RWE vorerst abgewendet

Dortmund - Beim Stromkonzern RWE mit rund 50 000 Beschäftigten ist ein Streik vorerst abgewendet. Nachdem die Arbeitgeber ein neues, verbessertes Angebot angekündigt haben, beschlossen die Gewerkschaften Verdi und IG BCE am Dienstag in Dortmund, die Verhandlungen wieder aufzunehmen. Das teilten die Gewerkschaften mit. Ein neuer Verhandlungstermin steht noch nicht fest. dpa

Boni sollen gedeckelt werden

Frankfurt am Main - Börsennotierte Unternehmen in Deutschland sollen künftig Obergrenzen für die Gehälter und Boni ihrer Vorstände festlegen. Die von der Bundesregierung eingesetzte Corporate- Governance-Kommission will den Aufsichtsräten dabei aber keine Vorgaben machen, was sie für eine angemessene Entlohnung hält, betonte der ehemalige Daimler-Finanzvorstand Manfred Gentz, der die Vorschläge federführend ausgearbeitet hatte. Die Vorschläge werden nun bis Mitte März zur Diskussion gestellt. rtr

Jeder Zweite geht krank zur Arbeit

Dortmund - Mehr als jeder zweite Erwerbstätige in Deutschland geht auch krank zur Arbeit. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und des Bundesinstituts für Berufsbildung. Sie ließen 20 000 Menschen befragen, wie oft sie in den vergangenen zwölf Monaten krank zur Arbeit gegangen seien. Im Durchschnitt gaben die Befragten 11,5 Tage an, wie die Forschungseinrichtungen am Dienstag in Dortmund mitteilten. dpa

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