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Allianz will Stromnetz finanzieren



München - Die Allianz-Versicherung will sich einem „Spiegel“-Bericht zufolge am Stromnetz des Betreibers Tennet beteiligen und Milliarden in die Anbindung von Nordsee-Windparks investieren. Die Allianz habe den Plan im Bundeswirtschaftsministerium vorgestellt. Verhandlungen mit Tennet seien allerdings ergebnislos verlaufen. Der Netzbetreiber verhandle jetzt parallel mit anderen Investoren, berichtet das Magazin. Allianz, Tennet und Ministerium gaben keine Stellungnahme dazu ab. Tennet steht seit Jahren wegen Verzögerungen beim Anschluss von Offshore-Windparks in der Kritik. Die Bundesregierung hatte Ende 2012 die Haftungsregeln geändert, um Investoren wieder zum Windpark-Bau zu bewegen (siehe auch Seite 10).dpa

Tankstellennetz schrumpft kaum

Hamburg - Das deutsche Tankstellennetz schrumpft trotz rückläufiger Benzinverkäufe nur langsam. Zum Jahresbeginn gab es in Deutschland 14 328 Straßentankstellen, das sind gerade einmal 45 weniger als ein Jahr zuvor, ergab die jüngste Tankstellenumfrage des Hamburger Energie-Informationsdienstes EID. Die Zahl der Autobahntankstellen blieb mit 350 stabil. Im teuersten Tankjahr aller Zeiten verloren die Marktführer Aral und Shell jeweils ein halbes Prozent Marktanteil, liegen mit 22,5 Prozent und 21 Prozent aber nach wie vor deutlich vorn. dpa

Gazprom senkt die Preise in Europa

Moskau/Berlin - Der russische Gasexporteur Gazprom senkt im laufenden Jahr die Preise für europäische Kunden im Gesamtumfang von 4,7 Milliarden Dollar. Einige langfristige Verträge seien entsprechend geändert worden, teilte Gazprom mit. Der wichtigste Erdgaslieferant Europas reagiert damit auf den wachsenden Preisdruck in der Branche und will so Marktanteile zurückgewinnen. Privatkunden dürften davon nur indirekt profitieren. So teilte der Berliner Versorger Gasag auf Anfrage mit, mit seiner Preissenkung zum Januar um mehr als drei Prozent habe er „diese Entwicklung schon vorweggenommen“. Weitere Preisanpassungen seien aktuell nicht geplant. rtr/kph

EU prüft Bayers Akne-Pille Diane 35

Frankfurt am Main - Das in Frankreich erlassene Verkaufsverbot der Anti-Baby- und Akne-Pille Diane 35 von Bayer beschäftigt nun auch die europäische Arzneimittelbehörde EMA. Die Londoner Behörde will nun in den nächsten drei Monaten die Sicherheit des Medikaments europaweit genau unter die Lupe nehmen. Mitte Mai soll dann entschieden werden, ob das Präparat, das in 100 Ländern vertrieben wird, seine Zulassung behält.rtr

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