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Thyssen-Betriebsrat bleibt gelassen

Duisburg/Köln - Die Arbeitnehmer von Thyssen-Krupp haben mit gemäßigten Tönen auf den angekündigten Stellenabbau reagiert. Der Betriebsratsvorsitzende der Stahlsparte, Günter Back, geht davon aus, dass es bei Thyssen-Krupp Steel Europe keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde. Das habe Vorstandschef Andreas Goss versichert. „Ich habe keinerlei Zweifel, dass das letztendlich nicht auch so kommen wird“, sagte Back im Sender WDR 5. Von den Stellenstreichungen seien vor allem Standorte in Nordrhein-Westfalen betroffen. Der Dax- Konzern hatte am Freitag angekündigt, 2000 Stellen in der Stahlsparte zu streichen. Weitere 1800 Arbeitsplätze könnten durch Verkäufe hinzukommen. dpa

Googles Ex-Chef macht Kasse

Mountain View - Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt will in den kommenden Monaten Milliarden mit Aktienverkäufen einnehmen. Der 57-Jährige kann demnächst mit dem Verkauf eines Anteils im aktuellen Wert von mehr als 2,5 Milliarden Dollar (1,87 Milliarden Euro) beginnen. Schmidt will sich in diesem Jahr von rund 40 Prozent seiner Beteiligung trennen, wie aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Er stand rund zehn Jahre lang an der Spitze des Internet-Konzerns, bis Mitgründer Larry Page im April 2011 an die Spitze zurückkehrte. dpa

Winterkorn will länger Spaß haben

Frankfurt am Main - Volkswagen-Chef Martin Winterkorn könnte noch länger an der Spitze von Europas größtem Autobauer stehen. „Die nächste Generation des Golf will ich schon noch entscheidend mitprägen“, sagte Winterkorn dem „Spiegel“. Der Job sei aufreibend, mache ihm aber auch „unendlich Spaß“. Der Vertrag des 65-Jährigen läuft noch bis Dezember 2016, die neue Generation des VW-Bestsellers könnte 2018 auf den Markt kommen. Im November hatte sich bereits der VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch für eine längere Amtszeit von Winterkorn ausgesprochen. rtr

Italiens älteste Bank erhält bald Hilfe

Bergamo - Die skandalgeschüttelte italienische Bank Monte dei Paschi rechnet mit einer baldigen Auszahlung der beantragten milliardenschweren Staatshilfen. Das Geldhaus werde die Kredite über 3,9 Milliarden Euro in sehr kurzer Zeit erhalten, sagte Verwaltungsratschef Alessandro Profumo am Samstag. Ende Januar hatte die italienische Notenbank den Antrag von Italiens ältester Bank gebilligt. Nun muss noch die EU-Kommission zustimmen. Sie könnte Änderungen am Geschäftsplan von Monte dei Paschi verlangen, sagte Bankchef Fabrizio Viola. Das Institut ist durch verlustträchtige Derivate- und andere Handelsgeschäfte in Bedrängnis gekommen. Die Bank gibt die Fehlbeträge aus drei problematischen Geschäften mit 730 Millionen Euro an. rtr

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