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Neuer Chef krempelt EnBW um



Karlsruhe - Das Programm „EnBW 2020“ soll den Karlsruher Energieversorger EnBW aus der Krise führen, lukrative Märkte erschließen und neuen Wettbewerbern die Stirn bieten. „Das Marktumfeld ist extrem herausfordernd“, sagte der neue EnBW-Chef Frank Mastiaux am Montag bei seiner 100-Tage-Bilanz. Jede Beteiligung werde geprüft und jedes Projekt auf seine Profitabilität hin untersucht. Im Unternehmen, das nach dem Atomausstieg in die roten Zahlen gerutscht war, gebe es erheblichen Veränderungsbedarf. Es müsse schneller, effizienter und kundenfreundlicher werden. Zudem soll es neue Geschäftsfelder jenseits des Strom- und Gasverkaufs erschließen. Die ersten Ergebnisse des Strategieprogramms sollen im März vorliegen. Bereits am 1. März wird EnBW seine Jahreszahlen vorlegen. Es wird erwartet, dass der Versorger dann bereits wieder schwarze Zahlen erreicht hat. dpa

Ericsson erhält Großauftrag

Stockholm - Der Telekom-Ausrüster Ericsson hat in Indien einen Service-Auftrag über eine Milliarde Dollar (rund 746 Millionen Euro) erhalten. Ericsson soll acht Jahre lang Fest- und Mobilfunknetze im Norden und Westen des Landes einschließlich der Städte Neu Delhi und Mumbai für den Anbieter Reliance Communications betreiben, wie das schwedische Unternehmen am Montag mitteilte. Ericsson leidet wie die Konkurrenz unter hohem Preisdruck und der flauen Auftragslage. dpa

Keine Testkunden in Banken

Berlin - Die deutschen Banken müssen nicht mehr mit Testkunden rechnen, die im Auftrag der Finanzaufsicht BaFin ihre Beratungsqualität prüfen. Die Bundesregierung sei aufgrund verfassungsrechtlicher Bedenken zu dem Entschluss gelangt, dieses Projekt vorerst nicht weiter zu verfolgen, erklärte am Montag ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hatte im Dezember 2010 angekündigt, verdeckte Ermittler in Kreditinstituten einzusetzen, um Falschberatung durch Bankangestellte aufzudecken. Allerdings hatte der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar bemängelt, dass es für verdeckte Testkunden keine ausreichende Gesetzesgrundlage gäbe. AFP

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