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Unternehmen strotzen vor Zuversicht

Berlin - Trotz Konjunkturflaute wollen die deutschen Unternehmen 2013 das achte Jahr in Folge neue Stellen schaffen. „Das gab es seit der Wiedervereinigung noch nie und in der Bundesrepublik, zuletzt zuzeiten des Wirtschaftswunders“, sagte der Chefvolkswirt des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Alexander Schumann, am Dienstag. Die Zahl der Erwerbstätigen werde um 150 000 steigen, prognostizierte der Verband nach einer Umfrage unter 28 000 Mitgliedsfirmen. rtr

Top-Manager steigt bei Start-up ein

Berlin - Michael Börnicke, bis vor kurzem Finanzvorstand bei Escada, ist als Geschäftsführer bei dem Berliner Start-up Kiveda eingestiegen. „Ich hatte Lust auf etwas Neues“, sagte der 52-Jährige dem Tagesspiegel. Sein Vertrag mit dem Modekonzern war Ende November ausgelaufen. Bei der Firma Kiveda, die am Montag mit einem Onlineshop für Küchen an den Start ging, wird sich Börnicke auch um TV-Werbung kümmern. Börnicke war unter anderem Chef beim Bezahlsender Premiere . cne

Abflugzeiten sind verbindlich

Celle - Veranstalter von Pauschalreisen dürfen Abflugzeiten nicht einfach ändern, indem sie sich auf Klauseln im Kleingedruckten berufen. Das Oberlandesgericht Celle wies in einem Urteil den Veranstalter Tui an, auf die Verwendung von Klauseln zu verzichten, welche nachträgliche Änderungen bei Pauschalreisen ermöglichen. (AZ 11 U 82/12) AFP

EZB-Präsident lobt Spanien

Madrid - Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, hat Spanien bescheinigt, auf „einem richtigen Weg“ zu sein. Auch wenn die Menschen noch schwere Zeiten durchmachten, gebe es inzwischen „viele positive Zeichen für eine Erholung“, sagte Draghi in Madrid. Der EZB-Chef, der sich mit allen Fraktionen im Madrider Parlament traf, hob das sinkende Haushaltsdefizit und verbesserte Exportzahlen hervor. Draghi widersprach Meldungen, die EZB befinde sich angesichts der Wechselkursbewegungen in einem „Währungskrieg“ mit dem Yen und dem US-Dollar. Das sei „sehr, sehr übertrieben“. gn

Reallöhne niedriger als im Jahr 2000 Berlin - Trotz des jüngsten Anstiegs liegen die Reallöhne in Deutschland immer noch unter dem Niveau der Jahrtausendwende. „Nach Abzug der Preissteigerung sind die durchschnittlichen Bruttolöhne zwischen 2000 und 2012 um rund 1,8 Prozent gesunken“, erklärte das WSI-Institut am Dienstag. Auch der Zuwachs in den vergangenen drei Jahren habe das nicht ausgleichen können. rtr

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