NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Maklerkosten bei berufsbedingtem Umzug steuerlich absetzbar



Bei einem berufsbedingten Umzug können die Kosten für den Immobilienmakler steuerlich geltend gemacht werden. Grundsätzlich erkenne das Finanzamt in einem solchen Fall die entstandenen Umzugskosten als Werbungskosten an, erklärt der neue Verband der Lohnsteuerhilfeverein (NVL) in Berlin. Dazu gehörten auch die Gebühren für die Vermittlung einer Mietwohnung. Berufsbedingt sei ein Umzug beispielsweise, wenn der Arbeitnehmer einen neuen Job antrete, an einen anderen Unternehmensstandort versetzt werde oder er durch den Umzug seine Fahrzeit zur Arbeit und wieder nach Hause um insgesamt mindestens eine Stunde verringern könne. dpa

Berufspendler sollten

Fahrzeiten sinnvoll nutzen

Wer täglich lange mit Auto oder Bahn zur Arbeit fährt, sollte die Fahrzeiten sinnvoll nutzen. Gut sei zum Beispiel, im Auto einen Sprachkurs auf CD anzuhören. Das rät der Verkehrspsychologe Gerhard Laub vom Tüv Süd. Denn wer während der Anfahrtszeit produktiv ist, hat nicht so schnell das Gefühl, dass die Zeit zum Pendeln verloren ist. Dadurch sei er auf der Fahrt deutlich entspannter. Wer mit dem Zug unterwegs ist, kann auf dem Weg auch arbeiten oder zum Beispiel am Notebook einen Film anschauen. dpa

Lehrer müssen mehr

auf Impfschutz achten

Masern, Mumps, Röteln: Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten sind Infektionsherde. Viele Lehrer seien aber nicht ausreichend geimpft, hat Stephan Letzel von der Universitätsmedizin Mainz beobachtet. Er empfiehlt allen Lehrkräften, öfter mal im Impfpass nachzuschauen, ob die Impfungen noch aktuell sind. Bei Lehrern stünden in der öffentlichen Diskussion psychische Erkrankungen wie Burnout im Vordergrund. Tatsächlich können die Gefahren für Lehrer durch Infektionskrankheiten sowie Belastungen durch Lärm oder Schimmel in schlecht gewarteten Schulgebäuden genauso groß sein. dpa

Trunkenheitsfahrt kann Polizeianwärter die Karriere kosten

Polizeianwärter gehen durch eine Trunkenheitsfahrt das Risiko ein, entlassen zu werden. Bis zu einer endgültigen Entscheidung kann ihnen vorläufig die Führung der Dienstgeschäfte untersagt werden. Das ergibt sich aus einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Koblenz In dem Fall war ein Polizeikommissaranwärter mit seinem Fahrzeug in eine Verkehrskontrolle geraten. Die Kontrolleure stellten eine Atemalkoholkonzentration von mehr als 1,2 Promille fest. Daraufhin wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Der Widerspruch des Polizeikommissaranwärters blieb ohne Erfolg. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben