NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

China startet neues Atomkraftwerk



Peking - China hat sein erstes Atomkraftwerk seit der Nuklearkatastrophe von Fukushima in Betrieb genommen. Der Meiler Hongyanhe in der nordöstlichen Provinz Liaoning sei am Sonntag ans Netz gegangen, berichtete die Zeitung „China Daily“ am Montag. Erst im Oktober hatte die Regierung in Peking Richtlinien für die Branche vorgelegt und damit den 20 Monate dauernden Baustopp für neue Projekte aufgehoben, der nach dem Unglück im japanischen Fukushima verhängt worden war. Inklusive des neuen Kraftwerks sind in China 16 Atommeiler aktiv. rtr

Google muss Sanktionen fürchten

Paris - Der US-Internetkonzern Google muss in der EU mit Sanktionen wegen Verstößen gegen den Datenschutz rechnen. Das Unternehmen habe auf die Kritik der Datenschutzbehörden der 27 EU-Länder vom vergangenen Oktober „keine Antwort“ geliefert, teilte die französische Behörde Cnil am Montag mit. Nun seien die europäischen Datenschutzbehörden für eine „Strafmaßnahme“. Google beharrte darauf, dass seine Nutzungsbestimmungen mit dem EU-Recht in Einklang stehen. Kritisiert wurden unter anderem Mängel beim Widerspruchsrecht und bei der Begrenzung der gesammelten Angaben. AFP

BMW ruft 750000 Autos zurück

München - BMW ruft weltweit rund 750 000 Fahrzeuge wegen möglicher Probleme bei der Stromversorgung zurück. Betroffen seien Modelle der Serien 1er, 3er, des Sportwagens Z4 und des kleinen Geländewagens X1, die zwischen März 2007 und Juli 2011 gebaut worden seien, sagte ein Sprecher am Montag. Eine defekte Steckverbindung am Stromverteiler könne bei diesen Wagen dazu führen, dass sich das Auto nicht öffnen lässt, der Motor nicht startet oder während des Fahrens aussetzt. Die meisten Fahrzeuge (gut 500 000) werden in den USA in die Werkstätten beordert. In Deutschland seien keine Autos betroffen. rtr

TNT schreibt rote Zahlen

Hoofddorp - Der niederländische Logistiker TNT Express ist im vierten Quartal 2012 nicht aus den roten Zahlen herausgekommen, wie Unternehmenschef Bernard Bot am Montag sagte. Besonders das schwache Marktumfeld in Europa belastete das Ergebnis. Zudem schrieben die Niederländer Millionen auf das Asien-Geschäft ab. Der Umsatz sank geringfügig auf 1,86 Milliarden Euro. Der Verlust schrumpfte unterm Strich von 173 Millionen auf 148 Millionen Euro. Im Gesamtjahr fiel ein Fehlbetrag von 83 Millionen Euro an. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar