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Amazon feuert Sicherheitsdienst

München METRO AG]- Der Internet-Versandhändler Amazon hat sich nach der Berichterstattung über den Umgang mit Leiharbeitern von einer Sicherheitsfirma getrennt. „Amazon hat veranlasst, dass die Zusammenarbeit mit dem kritisierten Sicherheitsdienst mit sofortiger Wirkung beendet wird“, sagte eine Sprecherin am Montag. Amazon habe „eine Null-Toleranz-Grenze für Diskriminierung und Einschüchterung – und wir erwarten das gleiche von allen Unternehmen, mit denen wir arbeiten“. In einer ARD-Dokumentation waren Mitarbeiter der Firma verdächtigt worden, Amazon-Leiharbeiter schikaniert zu haben und zudem aus dem rechtsradikalen Umfeld zu stammen. dpa

Deutsche arbeiten häufiger nachts

Berlin - In Deutschland arbeiten immer mehr Menschen am Wochenende, in der Nacht oder im Schichtbetrieb. Grund dafür ist die Ausweitung des Dienstleistungssektors. So waren 2011 ein Viertel oder 25,3 Prozent der Beschäftigten an Wochenenden im Einsatz. 2001 waren es erst 20,6 Prozent. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Demnach arbeiteten im Jahr 2011 etwa 8,9 Millionen Beschäftigte „ständig oder regelmäßig am Wochenende“ – nach 6,7 Millionen im Jahr 2001. Auch bei der Nachtarbeit gab es Zuwachs – von 7,8 auf 9,4 Prozent der Beschäftigten. Schichtarbeit leisteten zuletzt 15,6 Prozent der Arbeitnehmer – nach zuvor 13,6 Prozent. dpa

Deutsche Bank will Boni zurück

Frankfurt am Main - Im Skandal um Zinsmanipulationen will die Deutsche Bank möglicherweise Millionenboni von entlassenen Händlern zurückfordern. „Im Zuge unserer internen Untersuchung prüfen wir alle Optionen, um Maßnahmen gegen Personen zu ergreifen, wenn deren Fehlverhalten erwiesen ist“, sagte ein Sprecher am Montag. Finanzkreisen zufolge geht es dabei unter anderem um Schadenersatzklagen oder mögliche Bonus-Rückforderungen. Dazu müssten die betroffenen Händler aber nachweislich gegen Gesetze verstoßen haben, betonen Insider. Die Bankenaufsicht Bafin prüft seit fast einem Jahr bei der Bank, ob die internen Kontrollstrukturen ausreichend waren. Der Bericht wird in den nächsten Wochen erwartet. rtrMETRO AG]

Bolivien enteignet Spanier

Cochabamba - Bolivien hat die Flughafenbetreiber-Gesellschaft Sabsa enteignet. Das Unternehmen der spanischen Abertis und Aena betreibt die drei wichtigsten bolivianischen Flughäfen in La Paz, Santa Cruz de la Sierra und Cochabamba. Staatschef Evo Morales rechtfertigte am Montag die Nationalisierung mit fehlenden Investitionen bei hohen Gewinnmargen. Bolivien hatte bereits 2012 einen spanischen Stromversorger und im Dezember vier Filialen des Energie-Konzerns Iberdrola enteignet. dpa

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