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Bahn spricht von Rekordergebnis



Berlin - Die Deutsche Bahn hat nach den Worten ihres Vorstandschefs Rüdiger Grube 2012 ein Rekordergebnis eingefahren. Das Unternehmen werde für das vergangene Jahr „wieder ein gutes Ergebnis abliefern, das beste in der Geschichte der Deutschen Bahn“, sagte Grube der „Deutschen Verkehrs-Zeitung“. Die Bahn will am 21. März ihre Jahresbilanz vorlegen. Der Konzern hatte 2011 knapp 38 Milliarden Euro Umsatz und einen Überschuss von rund 1,3 Milliarden Euro ausgewiesen. Auch der Schienengüterverkehr in Deutschland schrieb nach Grubes Angaben wieder schwarze Zahlen. dpa

Lufthansa will Standorte schließen

Frankfurt (Main) - Die Lufthansa will zwei Standorte in Deutschland schließen. Im Zuge der Schließungen sollten über 700 Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstagabend. Betroffen sind der Fluggesellschaft zufolge die Kölner Hauptverwaltung mit 365 Arbeitsplätzen und der Standort Norderstedt der Buchhaltungstochter Lufthansa Revenue mit etwa 350 Jobs. Auch sollten rund 160 der etwa 200 Arbeitsplätze der Konzernverwaltung im Bereich Financial Services in Hamburg in ein spezialisiertes Unternehmen ausgelagert werden, erklärte das Unternehmen. AFP

Überfall auf Sparkasse.de

Berlin - Die Internetseite der Sparkassen ist von Hackern angegriffen worden. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband empfahl deshalb am Dienstag Nutzern, die am Montag zwischen 12.45 Uhr und 17.05 Uhr auf den Seiten von sparkasse.de waren, „den eigenen Rechner mit einem gängigen, aktuellen Virenschutzprogramm zu durchsuchen“. Hintergrund sei ein Angriff Dritter, bei dem eine Schadsoftware auf einzelnen Seiten von sparkasse.de platziert worden sei. Die Seiten seien vom Netz genommen worden und würden erst nach eingehender Prüfung wieder online gestellt. Das Onlinebanking sei nicht betroffen. Tsp

Razzia gegen Anlagebetrüger

Frankfurt am Main - Mit einer bundesweiten Razzia, an der 1200 Beamte beteiligt waren, ist die Frankfurter Staatsanwaltschaft am Dienstag gegen eine Bande mutmaßlicher Anlagebetrüger vorgegangen. Die Frankfurter Firmengruppe S&K wird verdächtigt, gemeinsam mit einem Hamburger Unternehmen ein umfassendes Schneeballsystem installiert und so einen Schaden in dreistelliger Millionenhöhe verursacht zu zu haben. Den Kunden versprachen die mutmaßlichen Betrüger sichere Anlagen auch nach der Bankenkrise im Jahr 2008. Den Anlegern seien über Jahre meist gemischte Fonds angeboten worden, in denen meistens auch Immobilien enthalten waren. Laut einer Justizsprecherin wurden bei den Durchsuchungen sechs Verdächtige im Alter zwischen 33 und 70 Jahren verhaftet. dpa

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