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Weniger Glücksspielautomaten

Berlin - Die Automatenindustrie sowie Gaststätten müssen sich auf strengere Auflagen bei Spielautomaten einstellen. Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will den Jugend- und Spielerschutz energischer durchsetzen sowie Spielanreize und Verlustmöglichkeiten begrenzen. Das geht aus einem Entwurf für eine neue Spielverordnung hervor. Nach den Plänen soll in Gaststätten spätestens ab 2018 nur noch ein Geldspielgerät zulässig sein, bisher sind drei Automaten erlaubt. Vorgesehen sind zudem Spielpausen und Regelungen gegen Geldwäsche. Die Automatenindustrie kritisierte, der Entwurf gehe weit über eine Verbesserung des Spielerschutzes hinaus. Zusammen mit schärferen Spielhallen-Regeln der Länder bedrohe er die Branche und Teile der Gastronomie. Hierzulande gibt es etwa 240 000 Geldspielgeräte, 2005 waren es noch 183 000. dpa

8,2 Millionen Euro für Daimler-Chef

Stuttgart - Daimler-Chef Dieter Zetsche bekommt die jüngsten Rückschläge des Autobauers auch bei seiner Bezahlung zu spüren. Nach rund 8,7 Millionen Euro für 2011 kassiert Zetsche für das vergangene Jahr nach derzeitigem Stand eine halbe Million Euro weniger (8,2 Millionen Euro). Das geht aus dem Geschäftsbericht hervor, den der Dax-Konzern am Montag veröffentlichte. Demnach bleibt das Grundgehalt gleich. Allerdings muss Zetsche bei den Bonuszahlungen Abstriche machen. Für den gesamten achtköpfigen Vorstand wurden für 2012 rund 27,3 Millionen Euro ausgeschüttet – nach 28 Millionen Euro im Jahr zuvor. dpa

Griechische Wirtschaft bricht ein

Athen - Die Talfahrt der griechischen Wirtschaft hält an. Wegen der Sparmaßnahmen und geringen Investitionen rechnet die griechische Notenbank mit einem weiteren Schrumpfen der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um etwa 4,5 Prozent. Ein leichtes Wachstum sei erst 2014 zu erwarten. Die griechische Wirtschaft ist seit 2008 insgesamt um 20,1 Prozent geschrumpft. Erfreulich sei, dass das Land 2012 zu 75 Prozent seine seit der Einführung des Euro verlorene Wettbewerbsfähigkeit zurückgewonnen habe. dpa

Vapiano wehrt sich gegen Vorwürfe

Berlin - Die Restaurantkette Vapiano hat Vorwürfen der Gewerkschaft NGG widersprochen, sie habe versucht, die Gründung eines Betriebsrats in Bochum zu verhindern. „Wir befürworten die Arbeit von Betriebsräten und haben einen in Dortmund“, sagte Vapiano-Chef Gregor Gerlach. Das Verfahren in Bochum sei „unfair, undemokratisch und nicht ordnungsgemäß abgelaufen“. Mitarbeiter hätten sich von den Initiatoren der Wahl unter Druck gesetzt gefühlt. Nun hätten die Mitarbeiter angekündigt, mehrere Ex- Kollegen wegen Nötigung anzuzeigen. Die NGG und der Wahlvorstand ihrerseits sollen Vapiano wegen Behinderung von Betriebsratswahlen angezeigt haben. Es gibt 120 Vapiano-Restaurants in 26 Ländern. Tsp

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