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So viele Superreiche wie noch nie



New York - Die Zahl der Superreichen hat weltweit einen neuen Rekord erreicht. Auf der jährlichen „Forbes“-Liste zählt das US-Magazin 1426 Milliardäre, davon 57 aus Deutschland. An der Spitze des am Montag veröffentlichten Rankings stehen weiter der mexikanische Großunternehmer Carlos Slim mit 73 Milliarden Dollar und der Microsoft -Mitgründer Bill Gates mit 67 Milliarden Dollar. An die dritte Stelle ist der Spanier Amancio Ortega, Mitbegründer der Zara-Mutter Inditex, mit 57 Milliarden Dollar vorgestoßen. Der reichste Deutsche ist der Aldi-Gründer Karl Albrecht auf Platz 18 mit 26 Milliarden Dollar. Unter Berücksichtung der 210 neuen Milliardäre liegt das Gesamtvermögen aller Superreichen bei 5,4 Billionen Dollar nach 4,6 Billionen Dollar im Vorjahr. rtr

Deutsche Autobauer bremsen

Genf - Die Schwäche des europäischen Automarkts drückt bei deutschen Herstellern auf den Export. Wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Montag in Genf mitteilte, fielen die Pkw-Exporte im Februar um zehn Prozent auf 358 200 Fahrzeuge. Nach VDA-Angaben fuhren Unternehmen ihre Produktion entsprechend um acht Prozent auf 466 100 Autos zurück. Trotz der aktuellen Absatzschwäche auch in Deutschland bleibt der Verband jedoch bei seiner Prognose von rund drei Millionen Pkw-Neuzulassungen auch im Inland. Im Februar waren mit rund 200 700 fabrikneuen Autos knapp elf Prozent weniger zugelassen worden als vor Jahresfrist. dpa

Tourismus-Boom in Berlin geht weiter

Berlin - Die Zahl der Touristen, die Berlin besuchen, wird laut Prognosen der Investitionsbank Berlin (IBB) auch in diesem Jahr weiter steigen. Die Volkswirte der senatseigenen Bank rechnen für 2013 mit 26,4 Millionen Übernachtungen, sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus einer am Montag vorgestellten Studie hervor, die die IBB am Montag im Vorfeld der Internationalen Tourismusbörse erstellt hat. Wächst der Sektor in diesem Umfang weiter, könnte Berlin bereits 2015 die Marke von 30 Millionen Übernachtungen überschreiten. Langfristig sehen sie die größten Wachstumspotenziale bei Gästen aus England, den Niederlanden und Italien. cne

EZB stellt Troika auf den Prüfstand

Berlin – Die Beteiligung der Europäischen Zentralbank (EZB) an der sogenannten Troika führt intern zunehmend zu kritischen Diskussionen. Nach Informationen des „Handelsblatts“ wächst bei einigen Notenbankern das Unbehagen, dass man zusammen mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) die Euro-Krisenländer überwacht. Man werde diskutieren müssen, ob die Zentralbank sich weiterhin an der Troika beteiligen solle, hieß es. Die EZB lehnte einen Kommentar ab. Einige Notenbanker fürchten, dass durch diese Rolle die Unabhängigkeit der EZB gefährdet wird. HB

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