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Mehr Geld für 50 000 Klinikärzte



Düsseldorf - Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände haben sich nach dreitägigen Verhandlungen auf einen Tarifabschluss für die 50 000 Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern geeinigt. Der Kompromiss sieht Verbesserungen in der Arbeitszeitgestaltung und lineare Gehaltssteigerungen in zwei Stufen mit einem Gesamtvolumen von 5,2 Prozent vor. „Hinter uns liegt ein hartes Stück Arbeit. Wir haben nach langen und zähen Verhandlungen ein akzeptables Ergebnis erzielt, das keine Jubelstimmung auslösen wird, aber in der Gesamtbetrachtung durchaus vorzeigbar ist“, sagte Rolf Lübke, Verhandlungsführer des Marburger Bundes. dpa

Gericht stützt Dienstwagen-Steuer

München - Arbeitnehmer müssen die Überlassung eines Dienstwagens zur privaten Nutzung weiterhin als Arbeitslohn mit monatlich einem Prozent des Listen-Neupreises versteuern. Mit diesem Grundsatzurteil hat der Bundesfinanzhof die Klage eines Arbeitnehmers abgewiesen, dessen Chef ihm einen gebrauchten BMW 730 im Wert von 32 000 Euro zur Verfügung gestellt hat. Weil das Auto neu 81 400 Euro kostet, setzte das Finanzamt 814 Euro monatlich als geldwerten Vorteil an. Zu Recht, entschieden die Bundesrichter: Der Vorteil des Arbeitnehmers liege auch in der Übernahme sämtlicher Benzinkosten, Reparaturen, Kfz-Steuern und Versicherungsprämien. dpa

Euro-Zone rutscht weiter ins Minus

Luxemburg - Die Wirtschaft der Euro- Zone ist im vierten Quartal wie erwartet deutlich geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt sei im Vergleich zum Vorquartal um 0,6 Prozent gesunken, teilte die Statistikbehörde Eurostat nach einer zweiten Schätzung mit. Sie bestätigte damit die Erstschätzung. Im dritten Quartal 2012 hatte die Wirtschaftsleistung im Quartalsvergleich um 0,1 Prozent abgenommen. Der Konsum sank um 0,4 Prozent, die Bruttoanlageinvestitionen um 1,1 Prozent, die Ausfuhren um 0,9 Prozent und die Einfuhren um 0,9 Prozent dpa

Thomas Cook streicht 2500 Stellen

London - Der Reisekonzern Thomas Cook schließt in Großbritannien 195 Reisebüros und streicht 2500 Stellen. Das kündigte das Unternehmen am Mittwoch an. Damit müssen 16 Prozent der gesamten Belegschaft in Großbritannien und Irland gehen. Die Maßnahmen seien Teil der Restrukturierung des angeschlagenen Konzerns. Thomas Cook hatte bereits zuvor unter anderem 149 Reisebüros in Großbritannien geschlossen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stand ein Verlust von 590 Millionen Pfund (682,5 Millionen Euro) zu Buche. dpa

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