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Umfrage: Die meisten Frauen sind mit ihrer Karriere zufrieden

Die Mehrheit der Frauen in Deutschland (70 Prozent) ist mit ihrer bisherigen Karriere zufrieden. Das hat eine Umfrage unter Frauen in 13 Ländern des Marktforschungsinstituts Cross-Tab ergeben. Damit liegen die Deutschen unter dem Durchschnitt: Global sagten das 77 Prozent. Deutlich über dem Schnitt sind die Brasilianerinnen (88 Prozent), darunter die Spanierinnen (67 Prozent). Im Auftrag des sozialen Netzwerks LinkedIn wurden 5311 vollerwerbstätige Frauen zwischen 18 und 65 Jahren befragt, davon 400 in Deutschland. Entscheidend für den Erfolg ist für die meisten deutschen Frauen nicht die Höhe ihres Gehalts. Nur 43 Prozent halten den Lohn für ausschlaggebend. Frauen bewerten ihre Karriere mehrheitlich dann positiv, wenn sie einen interessanten Job haben (70 Prozent). Viele finden auch eine gute Balance zwischen Arbeit und Privatleben wichtig (66 Prozent). Viel Verantwortung zu tragen, zählt für 40 Prozent. dpa

Ausbildung: Wer das eigene Profil kennt, trifft die bessere Wahl

Die Berufsorientierung fällt Jugendlichen leichter, wenn sie zunächst sorgfältig ihr eigenes Profil erforschen. Doch viele schauen erst einmal, was es für Ausbildungen gibt und recherchieren in Datenbanken hunderte von Berufen. Die Gefahr sei dabei groß, den Überblick zu verlieren, sagt Beate Westphal, Karriereberaterin in Berlin. Besser sei es, erst das eigene Profil mit Stärken und Schwächen zu kennen – und sich dann passgenau zum Beispiel nur ein Dutzend Ausbildungen anzusehen. Das eigene Profil erforschen Jugendliche am besten, indem sie mit Hilfe von Tests ihre Stärken und Schwächen analysieren, rät Westphal. dpa

Mittagspause: Spaziergang fördert die Gehirnleistung

Ein Spaziergang in der Mittagspause fördert die Gehirnleistung. Berufstätige sollten deshalb die freie Zeit nutzen, einen Gang um den Block zu machen, empfiehlt Anette Wahl-Wachendorf vom Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW). Denn Bewegung und viel frische Luft versorgen das Gehirn mit Sauerstoff und fördern die Durchblutung. Danach kommen viele mit ihrer Arbeit wieder schneller voran. Für eine gute Gedächtnisleistung sei außerdem die Ernährung wichtig. Gut seien Omega-3-Fettsäuren, sagt Wahl-Wachendorf. Die sind vor allem in fetten Fischsorten, Rapsöl, Leinsamen und Nüssen enthalten. Auch die ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit sei wichtig: Mindestens 1,5 Liter Wasser am Tag seien notwendig, damit das Gehirn gute Leistungen erbringen kann. dpa

Am Arbeitsplatz: Fehlendes Lob ist ein Motivationskiller

Ob Nachlässigkeit oder mangelndes Einfühlungsvermögen: Vielen Chefs fällt es schwer, Mitarbeiter für ihre Arbeit zu loben. Die Folge: Viele Mitarbeiter sind bei der Arbeit kaum motiviert. Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie haben viele Mitarbeiter bereits innerlich gekündigt. Bei einer Befragung des Beratungsunternehmens Gallup gab rund jeder Vierte (24 Prozent) an, er habe keine emotionale Bindung an sein Unternehmen. 61 Prozent erklärten, sie hätten nur eine geringe emotionale Bindung. Das Unternehmen hatte rund 2200 Beschäftigte befragt. Zu Beginn der Studienreihe 2011 hatten lediglich 15 Prozent innerlich gekündigt. Führungskräfte sollten ihre Mitarbeiter einmal direkt fragen, ob sie genug Wertschätzung erfahren, rät Juliane Dreisbach, Psychologin. Das verhelfe ihnen zu einem realistischeren Blick. dpa

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