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EU verbannt Tierversuchs-Kosmetik



Brüssel - Tierschützer haben am Montag den endgültigen Verkaufsstopp in der Europäischen Union für Kosmetikprodukte aus der Herstellung mit Tierversuchen begrüßt. Allerdings müsse die Suche nach Alternativen für Tierversuche weitergehen, forderte Reineke Hameleers, Chefin des europäischen Tierschutzverbandes Eurogroup for Animals. In der Europäischen Union trat am Montag ein Verbot von Kosmetikprodukten in Kraft, die mit Tierversuchen hergestellt wurden. Die Bestimmung gilt sowohl für den Import als auch für den Verkauf der Produkte und ist die letzte Stufe eines schrittweisen Verbots von Tierversuchen für Kosmetika und deren Inhaltsstoffe. AFP

Konzerne nutzen Energiewende aus
Düsseldorf - Stromversorger in NRW haben nach einer Studie der Verbraucherzentrale ihre Preise im Zuge der Energiewende übermäßig angehoben. Sie hätten die gesetzlichen Umlageerhöhungen zum Jahresbeginn für Preiserhöhungen bis zum Zweieinhalbfachen der angemessenen Summe missbraucht, sagte der Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, Klaus Müller. Allein die 3,5 Millionen Verbraucher in der Grundversorgung in Nordrhein-Westfalen zahlten so 2013 über 50 Millionen Euro mehr, als angemessen gewesen wäre. Die Verbraucherzentrale will die Unternehmen abmahnen und notfalls vor Gericht ziehen. dpa

Arbeitskosten stark gestiegen

Wiesbaden - Arbeit ist in Deutschland im vergangenen Jahr erneut deutlich teurer geworden. Die Kosten für die geleistete Arbeitsstunde stiegen 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent und damit erneut stärker als im langjährigen Schnitt von 1,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete. Nur 2011 hatte es zuletzt mit 2,8 Prozent eine noch größere Steigerung gegeben. Im europäischen Vergleich kletterten die deutschen Arbeitskosten besonders stark: Für das dritte Quartal 2012 lag die vergleichbare Jahressteigerung bei 2,9 Prozent gegenüber 1,9 Prozent in der EU und 2,0 Prozent im Euro-Währungsgebiet. dpa

Pro Bahn will Berlin hinauswerfen

Berlin - Der Vorstand des Fahrgastverbandes Pro Bahn will den Landesverband Berlin-Brandenburg ausschließen. Einen entsprechenden Antrag hat der Verband am Wochenende nach Tagesspiegel-Informationen mit großer Mehrheit beschlossen. Die regionale Führung der Hauptstadtregion habe sich „fortgesetzten vereinsschädigenden Verhaltens“ schuldig gemacht und internen Streit öffentlich ausgetragen, heißt es darin. Hintergrund ist unter anderem der Vorwurf aus Berlin, der Verband wolle mit einem Forschungsprojekt, das aus Geld der Deutschen Bahn gespeist wird, den Ehrenvorsitzenden Karl-Peter Naumann versorgen lassen. Über den Antrag zum Ausschluss entscheidet ein Schiedsgericht. Der Vorstand wollte sich zu dem Thema auf Anfrage nicht äußern. brö

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