NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Ex-Opel-Chef wechselt zu Magna



Hamburg - Der frühere Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke wechselt zum Autozulieferer Magna. Stracke werde zum 1. April Chef der Fahrzeugsparte von Magna Steyr in Österreich, sagte eine Sprecherin des Unternehmens. Auch das Wirtschaftsmagazin „Capital“ berichtete am Dienstag über die Neubesetzung in seiner Online-Ausgabe. Stracke war im vergangenen Jahr im Streit über den Sanierungskurs bei der Rüsselsheimer GM-Tochter abgelöst worden. Als im Zuge seines Insolvenzverfahrens vor einigen Jahren GM einen Verkauf von Opel geplant hatte, stand Magna damals gemeinsam mit russischen Investoren als Käufer bereit. rtr

T-Mobile USA erhält grünes Licht

Washington - Die Telekom-Tochter T-Mobile USA und ihr amerikanischer Wunschpartner MetroPCS haben eine Hürde auf ihrem Weg zur Fusion genommen. Der staatliche US-Netzregulierer FCC gab dem Zusammenschluss seinen Segen. „Mit der heutigen Genehmigung wird der amerikanische Mobilfunkmarkt weiter gestärkt“, erklärte FCC-Chef Julius Genachowski am Dienstag in Washington. T-Mobile USA ist die Nummer vier unter den US-Mobilfunkern, MetroPCS ist die Nummer fünf. Beide sind für ihre vergleichsweise günstigen Angebote bekannt. Der Ton war Ende 2011 weit weniger freundlich: Damals hatten die FCC und die Wettbewerbshüter im Justizministerium die Übernahme von T-Mobile USA durch den wesentlich größeren Rivalen AT&T abgelehnt. dpa

HSH Nordbank einigt sich mit UBS

Frankfurt am Main/Zürich - Die HSH Nordbank legt den Streit mit der Schweizer UBS über Verluste mit riskanten US-Wertpapieren in der Finanzkrise bei. Die Institute hätten sich außergerichtlich verständigt, sagte ein UBS-Sprecher am Dienstag. Finanzkreisen zufolge bezahlt die Schweizer Bank der HSH einen „überschaubaren“ Betrag, um den Fall beizulegen. Zur Höhe der Zahlung wollten sich HSH und UBS nicht äußern. Die Hamburger Landesbank hatte von der UBS ursprünglich rund 500 Millionen Dollar Schadenersatz gefordert, weil sie sich beim Verkauf verbriefter Hypothekenkredite nicht richtig informiert fühlte. Die UBS habe die Risiken falsch dargestellt und nicht auf interne Interessenkonflikte hingewiesen, lautete der Vorwurf. rtr

Bombardier bekommt neuen Chef

Berlin - Der bisherige Präsident des Hubschrauberherstellers Eurocopter, Lutz Bertling, wird neuer Deutschland-Chef bei Bombardier. Bertling werde seine Arbeit bei Bombardier Transportation, der Berliner Tochter des kanadischen Zugherstellers, am 3. Juni beginnen, erklärte das Unternehmen am Dienstag. Der bisherige Präsident André Navarri bleibt als Berater bis Juni 2014 im Konzern. Bertlings Nachfolger bei der EADS-Tochter Eurocopter wird Peugeot-Entwicklungschef Guillaume Faury.dpa

Audi verdient weniger Geld

Ingolstadt - Der erfolgsverwöhnte Autobauer Audi bekommt die Folgen der Autokrise in Europa zunehmend zu spüren. Trotz Rekordverkäufen verdiente die VW-Tochter im vergangenen Jahr unter dem Strich etwas weniger Geld als noch 2011, wie Audi am Dienstag mitteilte. Für 2013 gibt sich Audi-Chef Rupert Stadler nur vorsichtig optimistisch und kündigt an, dass Audi weiter wachsen wolle. Mit einer raschen Erholung in den europäischen Krisenstaaten rechnet Audi nicht. 2012 verkaufte Audi 1,455 Millionen Autos – so viele wie nie zuvor. Der Umsatz wuchs um mehr als vier Milliarden auf 48,8 Milliarden Euro und liefert damit mehr als ein Viertel der gesamten VW-Erlöse. Unter dem Strich sank der Gewinn allerdings leicht um zwei Prozent auf knapp 4,4 Milliarden Euro. dpaAUDI AG]

Arbeitslosigkeit wird sinken

Berlin - Die Bundesregierung erwartet bis zum Jahr 2017 eine weitere Erholung auf dem Arbeitsmarkt. „Die Zahl der Arbeitslosen wird bis zum Jahr 2017 voraussichtlich auf ein Niveau von rund 2,8 Millionen sinken“, heißt es in der Kabinettsvorlage für die Haushalts-Eckwerte, die am Mittwoch beschlossen werden sollen. 2012 lag die Arbeitslosigkeit im Jahresschnitt bei rund 2,9 Millionen. Beim realen Wirtschaftswachstum geht der Bund bis 2017 von einer durchschnittlichen Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,5 Prozent pro Jahr aus. dpa

Wintershall an RWE Dea interessiert Kassel - Das Öl- und Gasunternehmen Wintershall zeigt Interesse an RWE Dea. Der Energiekonzern RWE hatte vor rund einer Woche bekannt gegeben, seine Öl- und Gasfördertochter abstoßen zu wollen. „Wir prüfen alle attraktiven Akquisitionsmöglichkeiten, auch RWE Dea“, sagte der Vorstandsvorsitzende Rainer Seele am Dienstag bei der Vorstellung der Jahresbilanz. Im vergangenen Jahr stieg das Ergebnis um fast 13 Prozent auf den Rekordwert von 1,2 Milliarden Euro. dpaRWE DEA]

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