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Bahn verdient prächtig



Berlin - Dank eines Passagieransturms auf ICE und IC hat die Deutsche Bahn im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn eingefahren. Der Konzern verbuchte ein Betriebsergebnis von 2,7 Milliarden Euro und damit rund 400 Millionen mehr als 2011, wie aus Konzernunterlagen hervorgeht, die Reuters am Mittwoch vorlagen. Während der Güterverkehr sowohl auf Schiene und Straße unter der abflauenden Konjunktur litt, trieben die hohen Benzinpreise die Menschen in die Züge. Gut lief es auch für das staatlich subventionierte Schienennetz. Erstmals in der Bahn-Geschichte war es mit fast 900 Millionen Euro wichtigster Gewinnlieferant. Die Bahn wollte sich zu den Angaben nicht äußern und verwies auf die Bilanzpressekonferenz am 21. März. rtr

Merkel unterstützt Gehälteroffensive

Berlin - Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) tritt nun für eine Änderung des deutschen Aktienrechts ein, damit Aktionäre bei der Kontrolle hoher Managergehälter das letzte Wort haben. Merkel unterstütze entsprechende Pläne der Unionsfraktion, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch. Zuvor hatte Merkel in einem Interview lediglich Pläne der EU-Kommission gelobt, die bis Jahresende eine europaweite Regelung erarbeiten will. dpa

Pharmabranche erlöst weniger

Frankfurt am Main - Für die weltgrößten Pharmaunternehmen werden die Zeiten härter. Umsatz und Gewinne der internationalen Arzneimittelriesen sinken. „Big Pharma steht vor großen Herausforderungen. Die Branche muss Antworten auf die Frage finden, wo in Zukunft noch Wachstum herkommen soll“, sagt Gerd Stürz, der den Bereich Life Sciences bei Ernst & Young leitet. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft veröffentlichte am Mittwoch eine Studie zu den führenden 20 Arzneimittelherstellern. Demnach setzen sinkende Medikamentenpreise und eine stagnierende Nachfrage in Industrienationen den Unternehmen zu. Zu den bremsenden Faktoren zählt auch der zunehmende Wettbewerb durch billigere Nachahmermedikamente. Wie aus der Studie hervorgeht, sank 2012 der Umsatz der zwanzig größten Pharmakonzerne währungsbereinigt um ein Prozent, der Betriebsgewinn um drei Prozent.rtr

Preis für Diesel sinkt auf Jahrestief

München - Ein Liter Diesel kostet Autofahrer derzeit so wenig wie noch nie zuvor in diesem Jahr. Der Preis liege durchschnittlich bei 1,38 Euro und befinde sich damit auf einem neuen Jahrestiefststand, teilte der ADAC am Mittwoch mit. Der Dieselpreis liege damit nahe am Tiefstwert des vergangenen Jahres, als ein Liter Diesel im Schnitt 1,375 Euro kostete. Wie der ADAC mitteilte, kostet ein Liter Super E10 mit durchschnittlich 1,52 Euro derzeit einen Cent weniger als in der Vorwoche. AFP

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