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Eine Million Blackberries bestellt



Waterloo - Der um seine Zukunft kämpfende Smartphone-Spezialist Blackberry hat mit einer Erfolgsmeldung seinen Aktienkurs beflügelt. Ein Partner habe eine Million Geräte mit dem neuen Betriebssystem Blackberry 10 bestellt, gab das kanadische Unternehmen am späten Mittwochabend bekannt. Nähere Angaben wie den Namen des Partners gab es nicht. Es sei die bisher größte einzelne Bestellung von Blackberry-Telefonen, hieß es lediglich. Die Aktie beendete den Handel in New York mit einem Sprung von über acht Prozent auf 15,65 Dollar. dpa

Boeing verhagelt SGL die Bilanz

Frankfurt am Main - Carbonfasern machen Flugzeuge, Windrotoren und Autos leichter, doch Marktschwankungen bei dem neuen Werkstoff haben dem Kohlenstoffspezialisten SGL Group die Bilanz 2012 verhagelt. Der Überschuss brach um 90 Prozent auf 7,2 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Allein weil der US-Flugzeugbauer Boeing Aufträge für seinen problemgeplagten „Dreamliner“ änderte, musste SGL 54,2 Millionen Euro beim Ergebnis streichen. Das Betriebsergebnis sackte um knapp 40 Prozent auf 100 Millionen Euro ab. Der Umsatz legte um elf Prozent auf 1,7 Milliarden Euro zu. dpa

Investoren bevorzugen Deutschland

London - Deutschland hat Großbritannien einer Studie zufolge als attraktivster Immobilienmarkt in Europa überholt. Eine am Mittwoch von der Beratungsfirma CBRE Group vorgestellte Umfrage unter 362 Investoren ergab, dass 35 Prozent der Befragten den deutschen Markt für den reizvollsten halten. Großbritannien kam dagegen nur auf 24 Prozent. Die Ängste der Anleger vor einem Auseinanderbrechen der Euro-Zone hätten abgenommen, erläuterte CBRE-Experte Peter Damesick. Unter den Städten bleibt London allerdings die Nummer eins. Dahinter kommen München und Berlin. rtr

IHK warnt vor Fachkräftemangel

Berlin - Der Berliner Wirtschaft fehlen derzeit 49 000 Fachkräfte. Zu diesem Ergebnis kommt die IHK Berlin, die am Donnerstag die aktuellen Prognosen des IHK-Fachkräftemonitors vorstellte. Demnach sind neben der Dienstleistungswirtschaft Berlins aktuelle Boombranchen – das Gastgewerbe und die Informations- und Kommunikationstechnologie – vom Fachkräftemangel besonders betroffen. Nach IHK-Prognosen fehlen bis ins Jahr 2015 durchschnittlich jährlich 49 000 Fachkräfte, bis zum Jahr 2030 kann sich die Zahl auf knapp 200 000 nahezu vervierfachen. „Die Ergebnisse heben die Diskussion um die Fachkräftelücke auf ein neues quantitatives Niveau“, sagte der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Christian Wiesenhütter. Tsp

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