NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Umfrage: Arbeitnehmer opfern Freizeit für ihre Weiterbildung

Um sich beruflich weiterzubilden, würden viele Arbeitnehmer ihre Freizeit opfern. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage unter Angestellten ergeben. Danach sagte fast jeder Zweite, er wäre bereit, sich unter der Woche nach der Arbeit fortzubilden. Fast jeder Dritte würde sogar das Wochenende oder den Urlaub dafür nutzen. 21 Prozent kann sich nur vorstellen, sich während der Arbeitszeit beruflich fortzubilden. Im Auftrag des Weiterbildungsinstituts Haufe Akademie wurden 1000 Angestellte befragt. Viele sehen den persönlichen Nutzen: So sagten 52 Prozent, sie bilden sich weiter, weil sie im Beruf sonst den Anschluss verlieren. dpa

Karriereplanung: Auslandserfahrung erhöht Chancen für Job in der Ferne

Ein Auslandsaufenthalt ebnet Studenten den Weg, später in dem jeweiligen Land zu arbeiten. Das zeigt eine repräsentative Absolventenbefragung des HIS-Instituts für Hochschulforschung in Hannover. Demnach sind fünf Jahre nach dem Examen anteilig etwa dreimal so viele Absolventen mit studienbezogener Auslandserfahrung im Ausland beschäftigt, wie ihre ehemaligen Kommilitonen ohne Auslandserfahrung. Besonders stark zeigt sich dieser Effekt bei Praktika im Ausland: 85 Prozent der im Ausland Beschäftigten arbeiten in dem Land, in dem sie schon als Student ein Praktikum absolvierten. Dass sich ein Auslandsaufenthalt sich generell positiv auf den Erfolg im Beruf auswirkt, lässt sich anhand der Daten nicht belegen. Ein geringer Einfluss zeigt sich beim Einkommen: Die Zeit im Ausland bringt Absolventen nur dann mehr Geld, wenn sie in einem international ausgerichteten Unternehmen arbeiten. Dort verdienen sie laut den Wissenschaftlern brutto etwa sieben Prozent mehr als Absolventen ohne Auslandserfahrung. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben