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Franzosen rufen Lammfleisch zurück

Carcassonne - Wenige Wochen nach dem Skandal um Pferdefleisch haben die französischen Kontrollbehörden nunauch verbotenes Lammfleisch bei der Firma Spanghero in Südfrankreich entdeckt. 57 Tonnen womöglich gesundheitsgefährdendes Lammfleisch aus Großbritannien seien gefunden worden, teilten die Staatsanwaltschaft in Carcassonne und die Regierung in Paris am Dienstag mit. Alle damit gefertigten Produkte wie Würste wurden zurückgerufen. Die Firma stand bereits im Zentrum des europaweiten Pferdefleisch-Skandals.Die Ermittler stießen bei ihrer Prüfung auf „gehacktes Lamm“ aus Großbritannien, das durch Verarbeitungsmethoden hergestellt wurde, die in der EU seit der Rinderseuche BSE verboten sind. AFP

Hapag-Lloyd schreibt höhere Verluste

Hamburg - Erneut gestiegene Transportkosten haben der Containerreederei Hapag-Lloyd die Bilanz 2012 verhagelt. Der Konzern rutschte mit einem Verlust von 128 Millionen Euro nach minus 29 Millionen im Vorjahr tiefer in die roten Zahlen. Vor Zinsen und Steuern fiel das Ergebnis nach den am Dienstag veröffentlichten Zahlen noch positiv aus, mit 26 Millionen Euro war das Ebit aber auch schwächer als im Vorjahr (101 Millionen Euro). Der Umsatz stieg auch währungsbedingt um 12,1 Prozent auf 6,84 Milliarden Euro. Das Ergebnis sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben und nicht zufriedenstellend, meinte Vorstandschef Michael Behrendt. dpa

Bernd Kottmann wird GSW-Chef

Berlin - Trotz Bedenken von Aktionären macht der Immobilienkonzern GSW den früheren IVG-Manager Bernd Kottmann zum Vorstandschef. Kottmann tritt seinen Posten am 16. April an, teilte das Berliner Unternehmen mit. Er folgt auf Thomas Zinnöcker, der zum Wettbewerber Gagfah wechselt. „Mit Kottmann gewinnen wir eine erfahrene Persönlichkeit mit Kapitalmarkt-, Portfolio-, Finanzierungs- und Wohnungsmarktexpertise“, sagte GSW-Aufsichtsratschef Eckart John von Freyend. An der Börse kam die Personalie nicht gut an, die GSW-Aktie verlor gut zwei Prozent. Manche Experten sehen das Unternehmen, das fast 60 000 Wohnungen im Berliner Raum verwaltet, in der Branche eher als Übernahmekandidaten denn als Zukäufer. rtr

Kein Tarifabschluss bei der Bahn

Berlin - In der Bahn-Tarifrunde gibt es noch keine Einigung. Die Tarifkommission der Gewerkschaft EVG stimmte einem mit der Deutschen Bahn ausgehandelten Ergebnis nicht zu. Jetzt soll der EVG-Vorstand über die nächsten Schritte beraten, wie ein Sprecher mitteilte. Dieser Zwischenstand bedeute kein Scheitern der Verhandlungen, hieß es. dpa

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