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Studie: Arbeitgeber passen ihr Recruiting der „Generation Y“ an



Für die „Generation Y“ – geboren in den Achtzigern und Neunzigern, technikaffin und gut ausgebildet – überdenken viele Unternehmen offenbar ihre Strategien bei der Mitarbeitersuche. Das geht aus der Studie „Jobtrends Deutschland 2013“ hervor, die das Berliner Trendence Institut im Auftrag des Personalmarketing-Unternehmens Staufenbiel Institut durchgeführt hat. Anspruchsvoll und selbstbewusst pochen die jungen Bewerber auf abwechslungsreiche Aufgaben und eine gute Work-Life-Balance, statt – wie ihre Vorgänger – auf Verantwortung und hohe Gehälter. Der Studie zufolge haben sich viele Arbeitgeber auf diese neuen Anforderungen eingestellt und präsentieren sich zum Beispiel in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Fast die Hälfte der 249 befragten Betriebe gebe Absolventen schon in der Bewerbungsphase Einblicke ins Unternehmen und biete ihnen die Gelegenheit, künftige Kollegen kennenzulernen. Ebenfalls rund 50 Prozent gaben an, dass inzwischen sie es seien, die sich bei den jungen Absolventen bewerben müssten – nicht umgekehrt. Immerhin 17 Prozent der Befragten scheint dieser Trend allerdings kalt zu lassen: Sie vermeldeten, nichts an ihren Strategien zur Mitarbeitergewinnung geändert zu haben. Tsp

Umfrage: Viele Personaler

planen Neueinstellungen

Viele Firmen wollen in diesem Jahr neue Mitarbeiter einstellen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Personalberatung Michael Page unter 315 Personalverantwortlichen in Deutschland. Die Mehrheit (90 Prozent) hat demnach für 2013 Neueinstellungen geplant, nur jeder Zehnte schloss das aus. Die Pläne umfassen feste (86 Prozent) und befristete Stellen (41 Prozent) oder Interimslösungen (neun Prozent). Außerdem wollen fast alle Personaler (95 Prozent) Mitarbeiter besser an das Unternehmen binden. Jeder Zweite (52 Prozent) setzt dabei auf Weiterbildung, 42 Prozent auf eine bessere Work-Life-Balance, 37 Prozent auf eine transparentere Kommunikation. Teils ähnliche, teils ganz andere Prioritäten setzen die Beschäftigen selbst – zumindest nach einer Umfrage von TNS Emnid unter 1100 Berufstätigen im Auftrag des Personaldienstleisters Job AG. Demnach ist für rund jeden Zweiten (54 Prozent) das Arbeitsklima entscheidend, auf das Gehalt schauen 43 Prozent. Wichtiger als der Lohn sind vielen ihre Aufgaben (45 Prozent). Kaum punkten können Arbeitgeber dagegen mit Weiterbildung (vier Prozent), Unternehmenskultur (neun Prozent), Entwicklungsmöglichkeiten (11 Prozent) sowie Sozialleistungen und Altersvorsorge (11 Prozent).dpa

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