NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Kaiser’s setzt auf Käfigeier

Osnabrück - Deutsche Lebensmittelfirmen verwenden noch zu fast einem Drittel Eier aus Käfighaltung. Das geht aus einer Umfrage der Grünen-Bundestagsfraktion unter 74 Großunternehmen hervor, wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtete. Demnach setzen 19 der 53 Firmen für die Produktion von Backwaren, Fertiggerichten, Soßen oder Eis auf Käfig eier. Laut der Umfrage verwenden etwa Dr. Oetker, Coppenrath und Wiese, Bahlsen oder Aldi Süd bereits Eier aus alternativen Haltungssystemen. Aldi Nord, Edeka, Lidl, Rewe und Real planten eine Umstellung auf Boden-, Freiland- oder Bio-Eier. Der Tiefkühllieferant Bofrost, der Nahrungsmittelhersteller Kühne sowie die Ladenkette Kaiser’s Tengelmann wollten auch weiterhin Eier aus Käfighaltung nutzen, hieß es. epd

HAMBURG SÜD]Umsatz im Baugewerbe schrumpft

Wiesbaden - Die deutschen Baufirmen haben zum Jahresbeginn erneut schwere Umsatzeinbußen verzeichnet. Nach einem Rückgang von rund zehn Prozent im Dezember sind die Erlöse im Bauhauptgewerbe im Januar im Jahresvergleich weiter um 10,8 Prozent geschrumpft, teilte das Statistische Bundesamt mit. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie zeigte sich wenig überrascht von diesem Einbruch. Der starke Januar 2012 sei schwer zu toppen gewesen. Die Aufträge sanken im Januar 2013 preisbereinigt um 1,2 Prozent, die Zahl der Beschäftigten stieg um 10 000 auf 714 000. dpa

Verdi fordert neues Geld für Karstadt

Berlin - Verdi hat erneut höhere Investitionen beim Warenhausunternehmen Karstadt angemahnt. Im deutschen Modehandel sehe es wegen des langen Winters insgesamt nicht rosig aus, sagte eine Sprecherin der Gewerkschaft. Deshalb sollte Karstadt den Umbau der Filialen beschleunigen, um neue Kunden anzuziehen. Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen sieht die 2010 übernommene Warenhauskette auf einem guten Weg. „Karstadt hat genügend Mittel. Die Firma hat keine Schulden. Unser Erfolg ist keine Frage von Kapital und Investments. Es geht um Inhalte, um Ideen“, hatte Berggruen bereits am Sonnabend gesagt. dpa

YAHOO! INC.]

Solarfirma Solon wächst wieder

Berlin - Beim Berliner Solarunternehmen Solon erhofft man sich durch den Ausstieg des Bosch-Konzerns aus dem Geschäft neuen Schub. Die schwindende Zahl an Wettbewerbern biete Chancen für sein Unternehmen, sagte Solons technischer Geschäftsführer Lars Podlowski. „Wir haben nach meiner Meinung drei Viertel des Tals der Tränen durchschritten.“ Solon war nach der Insolvenz 2012 von Microsol aus den Arabischen Emiraten übernommen worden. „Die Nachfrage im Januar und Februar war über Plan“, sagte Podlowski. Solon peile 2013 mit rund 250 Mitarbeitern einen Umsatz von 100 Millionen Euro an, doppelt so viel wie im vergangenen Jahr. rtr

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben