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Umfrage: Berufseinstieg über Initiativbewerbung



Die meisten Berufseinsteiger – 54 Prozent – finden ihren ersten Job klassisch über eine Stellenanzeige. Das hat eine repräsentative Yougov-Umfrage unter Berufseinsteigern ergeben. Im Auftrag der Versicherung Axa wurden 527 Berufseinsteiger zwischen 16 und 29 Jahren befragt. Doch auch Eigeninitiative scheint sich auszuzahlen: Auf die Frage „Wie sind Sie an ihren ersten richtigen Job gekommen?“ antwortete etwa jeder Fünfte, dass er mit einer Initiativbewerbung ans Ziel gelangt ist. Initiativbewerbungen spielen den Umfrageergebnissen zufolge eine bedeutendere Rolle als Praktika oder Kontakte: Rund jeder Siebte kennt seinen ersten Arbeitgeber von einer Hospitanz. Genauso viele kommen über gute Beziehungen an den Job. Sieben Prozent haben bei ihrem ersten Arbeitgeber als studentische Hilfskraft gearbeitet. dpa

Gesucht: Männliche Erzieher

in Kindertagesstätten

Männliche Erzieher sind in Kindertagesstätten Mangelware. Dies betonen Experten wie Jens Krabel von der Koordinationsstelle Männer in Kitas. Zwar steigt der Anteil an männlichen Erziehern langsam an: 2012 arbeiteten rund 16 700 Männer in der Kinderbetreuung – im Vorjahr waren es erst 14 600. Trotzdem ist der Männeranteil in Kindertagesstätten gering. Von den ausgebildeten Fachkräften waren 2012 nur 3,2 Prozent männlich. Berücksichtigt man auch Praktikanten und den Freiwilligendienst, waren es 3,8 Prozent. Der Grund: Viele Männer haben Vorurteile und scheuen die begrenzten Aufsteigsmöglichkeiten. dpa

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