NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

China kritisiert unfaire Behandlung

Peking - Der Streit zwischen den USA und China über Internetspionage spitzt sich weiter zu. Die Regierung in Peking reagierte mit scharfer Kritik auf ein neues US-Gesetz, das den Import von Informationstechnologie aus China beschränkt. Ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums sprach nach Berichten amtlicher Medien vom Samstag von einem falschen Signal. Das am Donnerstag in Kraft getretene Gesetz sieht vor, dass die US-Raumfahrtbehörde Nasa sowie das Justiz- und das Handelsministerium die Zustimmung der Sicherheitsbehörden benötigen, bevor sie IT-Systeme aus China kaufen. „Dies beschädigt ernstlich das gegenseitige Vertrauen zwischen den USA und China“, kommentierte ein Ministeriumssprecher in Peking. Die Maßnahmen seien unfair gegenüber chinesischen Unternehmen. rtr

VW-Belegschaft in Asien wächst

Wolfsburg - Europas größter Autobauer hat seine Belegschaft in Asien in den vergangenen vier Jahren um 134 Prozent vergrößert. Die Mitarbeiterzahl dort wuchs zwischen Ende 2008 und Ende 2012 von knapp 30 000 auf aktuell fast 70 000 Beschäftigte. Damit stieg der Asienanteil an der Personalstärke des Konzerns von acht auf 13 Prozent. Das geht aus einer Auswertung der Geschäftsberichte hervor. Auf dem Heimatkontinent war das Wachstum der vergangenen vier Jahre mit 44 Prozent weitaus schwächer – und es müsste auch noch um den jüngsten Markenzuwachs wie etwa Porsche bereinigt werden. Mit aktuell etwa 410 000 Mitarbeitern von den weltweit 550 000 stellt Europa zwar noch immer den größten Teil der Belegschaft. Doch der Anteil an der Fahrzeugproduktion des VW-Konzerns verliert an Gewicht: Er sackte binnen der vier zurückliegenden Jahre von 62 auf 51 Prozent. dpa

US-Richterin gibt Banken Hoffnung

New York - Im internationalen Skandal um Zinsmanipulationen können die beschuldigten Banken aufatmen: In einem Schadenersatz-Prozess in den USA sicherten sich die Geldhäuser – darunter die Deutsche Bank – einen wichtigen Erfolg. Die Richterin wies am Freitag einen „substanziellen Teil“ der Vorwürfe zurück. Dies könnte dazu führen, dass die Institute den Klägern deutlich weniger bezahlen müssen als bislang befürchtet. Im Wesentlichen wird den Banken vorgehalten, den Referenzzinssatz Libor manipuliert zu haben. Richterin Naomi Reice Buchwald räumte zwar ein, dass dadurch Finanzmarkthändlern, die auf Zinssätze wetten, Schaden entstanden sein könnte. Eine Reihe anderer Anklagepunkte ließ sie aber nicht zu. Dazu gehörten Vorwürfe von Kartellverstößen und von kriminellen Geschäften. rtr

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