NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Umfrage:

Spaß ist wichtiger als Geld

Karriere und Geld sind nicht alles: Knapp 45 Prozent der deutschen Arbeitnehmer würden auf eine Beförderung verzichten, wenn diese zu Abstrichen im Privatleben führt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Innofact im Auftrag der Karriereberatung Rundstedt. Rund 64 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass erfolgreiche Karrieren Entbehrungen im Privatleben mit sich bringen. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Karriere muss nicht immer Gehalt und Statussymbole bedeuten. Nur rund 21 Prozent der Befragten verbinden dies miteinander. 40 Prozent ist der Faktor Spaß wichtiger als das Gehalt. Ebenfalls 40 Prozent ist die Möglichkeit, etwas im Job zu bewegen, wichtiger als Gehalt oder Statussymbole. Innofact hat im Auftrag von Rundstedt bei einer Online-Erhebung im Februar 2013 rund 1000 Personen befragt. dpa

Angestellte:

Streit mit Kollegen ist meist lösbar

Wo mehrere Menschen zusammenarbeiten, gibt es über kurz oder lang Konflikte. Bevor diese richtig eskalieren, sollten die Betroffenen eine einfache Übung machen, rät der Karrierecoach Martin Wehrle: „Nehmen Sie ein DIN-A4-Blatt, teilen Sie es in der Mitte und schreiben Sie links Ihre eigenen Ziele und Interessen auf.“ Fragen dabei könnten sein: Was wünschen Sie sich fachlich, menschlich und in Bezug auf die Firma? Danach solle man auf der rechten Seite zu jedem Punkt die vermuteten Interessen des Konfliktpartners auflisten. „Danach heben Sie mit einem Textmarker hervor, wo es Übereinstimmungen gibt. Vermutlich werden Sie überrascht sein, wie viele Punkte Sie verbinden“, so Wehrle in der Zeitschrift „Unicum Beruf“ (Ausgabe 01/13). Auch bei unterschiedlichen Interessen gebe es mitunter versteckte Gemeinsamkeiten, zum Beispiel das Bestreben, Kunden pünktlich zu beliefern. Die Ziele seien also meist gleich, auch wenn man sich über den Weg uneins sei, sagt der Karrierecoach. dpa

Arbeitskleidung:

Umziehen ist Arbeitszeit

Krankenpfleger, Flugbegleiter oder Burgerbrater - sie alle müssen bei der Arbeit vorgeschriebene Kleidung tragen. In solchen Fällen gehört das Umziehen im Betrieb zur Arbeitszeit. Darauf weist der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hin. Er beruft sich auf ein Urteil vom Bundesarbeitsgericht (Az.: 5 AZR 678/11). Mitgerechnet werden muss demnach sowohl das Umkleiden zu Beginn als auch am Ende des Arbeitstages. Außerdem muss die Zeit berücksichtigt werden, die Arbeitnehmer im Betrieb von der Umkleide bis zu ihrem Arbeitsplatz brauchen. dpa

Lebenslanges Lernen:

Für Weiterbildung fehlt oft die Zeit

Fehlende Zeit ist einer der Hauptgründe, warum Arbeitnehmer keine berufliche Weiterbildung machen. 30 Prozent derjenigen, die nicht regelmäßig ihr Wissen auffrischen, hat nach eigener Aussage aufgrund von familiären Verpflichtungen keine Zeit dafür. Bei ebenso vielen waren die beruflichen Verpflichtungen ein Hindernis. Das geht aus einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hervor. Der am häufigsten genannte Grund war, dass es keinen beruflichen Bedarf für eine Weiterbildung gab (40 Prozent). Zudem hätte rund ein Fünftel gerne mehr Informationen darüber, welche Weiterbildung für sie passend ist. Laut IW besuchten im 2010, dem Jahr der Untersuchung, 42 Prozent der Arbeitnehmer mindestens ein Seminar. dpa

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