NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Anleger zahlen drauf

Frankfurt am Main - Die starke Nachfrage nach sicheren Anlagen hat erstmals seit Jahresbeginn dazu geführt, dass Anleger dem Bund wieder eine kleine Prämie für die Verwahrung ihres Vermögens zahlen. Bei einer Versteigerung unverzinslicher Schatzanweisungen (Bubills) mit sechsmonatiger Laufzeit sank die durchschnittliche Rendite auf minus 0,0002 Prozent, teilte die Bundesbank am Montag mit. Es ist die erste Negativrendite in dieser Laufzeit seit Januar. Die Versteigerung brachte dem Bund 3,5 Milliarden Euro. dpa

Claassen behält Millionenprämie

Düsseldorf -PIRAEUS BANK] Der ehemalige Chef von Solar Millennium, Utz Claassen, darf die neun Millionen Euro Antrittsprämie behalten, obwohl er bei dem inzwischen insolventen Kraftwerksentwickler nur knapp drei Monate im Amt war. Im Gegenzug ist seine Schadenersatzforderung gegen die AG über rund 200 Millionen Euro vom Tisch, berichtete Solar Millennium. Dagegen will Claassen seine Forderung über ebenfalls rund 200 Millionen Euro gegen die US-Töchter der Solar Millennium weiterverfolgen. Grundlage der Einigung ist ein Vergleich zwischen Insolvenzverwalter Volker Böhm und Claassen. Claassen hatte 2010 das Erlanger Unternehmen nach nur 74 Tagen im Amt verlassen, nachdem er neun Millionen Euro Antrittsprämie kassiert hatte. rtr

Vestas bekommt Großauftrag

Frankfurt am Main - Der kriselnde Windkraftanlagenbauer Vestas hat einen Großauftrag in Kanada erhalten. Der dänische Weltmarktführer werde 166 Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 299 Megawatt an das Blackspring Ridge Wind Projekt in der Provinz Alberta liefern, teilte der Nordex-Konkurrent am Montag mit. Auftraggeber sei ein Gemeinschaftsunternehmen des französischen Energiekonzerns EDF und der kanadischen Enbridge. Die Turbinen sollen in der zweiten Jahreshälfte 2013 ausgeliefert werden und Mitte 2014 in Betrieb gehen. dpa

Whats-App bald bei Google?

Berlin - Der Internetkonzern Google verhandelt angeblich seit fünf Wochen mit dem beliebten Kurznachrichtendienst Whats-App über eine Übernahme. Jetzt gehe es nur noch um den Preis, berichtet der amerikanische Technik-Blog „Digital Trends“ unter Berufung auf eine interne Quelle. Demnach liegt der Preis inzwischen bei annähernd einer Milliarde Dollar (770 Millionen Euro). Auch Facebook soll an Whats-App interessiert gewesen sein. Der Dienst ist unter anderem deshalb so beliebt, weil er kostenpflichtige SMS überflüssig macht. Tsp

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