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Lehman-Gläubiger: Geld zurück


London - Die Gläubiger des europäischen Arms der untergegangenen US-Investmentbank Lehman Brothers können auf eine vollständige Rückzahlung ihres Geldes hoffen. In den vergangenen sechs Monaten habe es eine Reihe juristischer Erfolge gegeben, teilte die als Verwalterin eingesetzte Wirtschaftsberatungsgesellschaft PWC mit. Tony Lomas, Chef des Lehman-Verwalterteams bei PWC, bezeichnete die Entwicklung als „signifikanten Meilenstein“. Die Insolvenzverfahren laufen großenteils getrennt voneinander. Lehman Brothers war im September 2008 wegen missglückter Spekulationen auf dem US-Häusermarkt zusammengebrochen. dpa

Siemens Enterprise streicht Jobs

München - Siemens Enterprise Communications (SEN) streicht in Deutschland jeden sechsten Job. Rund 660 Stellen fielen weg, teilte der Hersteller von Firmennetzwerken, an dem Siemens noch mit 49 Prozent beteiligt ist, am Montag mit. Von dem Stellenabbau seien vor allem Posten in der Zentrale betroffen, aber auch Vertriebs- und Servicefunktionen. Die Mitarbeiter sollen bis 1. Juli in eine Auffanggesellschaft wechseln oder eine Abfindung erhalten. Unter der Ägide von Siemens hatte SEN zu lange auf herkömmliche elektronische Telefonanlagen gesetzt, während die meisten Firmen Internetverbindungen für ihre Kommunikation nutzen wollten.rtr

Citigroup mit sattem Gewinn

New York - Die US-Großbank Citigroup hat von einem florierenden Investmentbanking und rückläufigen Ausfällen bei Hauskrediten profitiert. Der Gewinn im ersten Quartal stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar, wie das Institut am Montag in New York bekanntgab. Damit folgt die Citigroup ihren beiden Rivalen JPMorgan Chase und Wells Fargo, die bereits am Freitag deutliche Gewinnsteigerungen verkündet hatten. Bei der Citigroup ist dies besonders bemerkenswert, weil die Bank zu den größten Verlierern der Finanzkrise zählt. dpa

Keine Flughafen-Streiks in NRW mehr

Düsseldorf - Der von Streiks an den Großflughäfen in Düsseldorf und Köln begleitete Tarifkonflikt ist beigelegt. Die Gewerkschaftsmitglieder unter den Mitarbeitern der privaten Sicherheitsbranche stimmten mit gut 87 Prozent für den Schlichterspruch, teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Die Arbeitgeber hatten den Vorschlag bereits angenommen. Im NRW-Sicherheitsgewerbe arbeiten rund 34 000 Menschen, davon 2000 an Flughäfen. Dem Kompromiss zufolge steigen die Löhne in den unteren Lohngruppen während der zweijährigen Vertragslaufzeit um rund 10,4 Prozent. Die Mitarbeiter der Personenkontrolle an den Flughäfen bekommen ab 2014 einen Stundenlohn von 14,70 Euro (plus 18,9 Prozent). AFP

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