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Dr. Oetker im Ausland gefragt

Bielefeld - Der Lebensmittelkonzern Dr. Oetker will sein Auslandsgeschäft stärker ausbauen. Trotz des Drucks durch Rohstoffpreise sei das Unternehmen zuversichtlich für 2013, sagte Konzernchef Richard Oetker am Dienstag in Bielefeld. Nach der Stagnation von 2011 konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr wieder deutlich zulegen. Der Umsatz stieg um 7,2 Prozent und übersprang mit 2,09 Milliarden Euro erstmals die Marke von zwei Milliarden Euro. Besonders im Ausland wuchs der Umsatz, nämlich um 10,1 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten kletterte auf knapp 10 000. Zu Gewinnen sagt Dr. Oetker nichts. dpa

Rotkäppchen verkauft mehr Sekt

Leipzig - Die Sektkellerei Rotkäppchen- Mumm hat 2012 mehr Sekt, Spirituosen und Wein verkauft. Der Umsatz wuchs um 2,9 Prozent auf 855,6 Millionen Euro. Der Absatz legte um 2,4 Prozent auf 240,4 Millionen Flaschen zu, wie Vorstandschef Gunter Heise am Dienstag mitteilte. Zur Gewinnsituation macht Rotkäppchen-Mumm keine Angaben. Der Marktanteil im deutschen Sektmarkt stieg auf 49,1 Prozent (2011: 47,8 Prozent). Die Unternehmensgruppe hat 550 Mitarbeiter und Standorte in Sachsen-Anhalt, Hessen, Baden-Württemberg und Thüringen. Wettbewerber sind Henkell und Schloss Wachenheim. dpa

Bsirske zur Deutschen Bank

Frankfurt am Main - Verdi-Chef Frank Bsirske gehört künftig zu den Kontrolleuren der Deutsche-Bank-Spitze. Bsirske wurde am Dienstag als Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat des Dax-Konzerns gewählt, wie die Gewerkschaft mitteilte. Die Dienstleistungsgewerkschaft errang sechs der zehn zu vergebenden Mandate, welche die Arbeitnehmerseite besetzt. Als Aufsichtsrat wiedergewählt wurde unter anderen der Konzernbetriebsratsvorsitzende der Deutschen Bank, Alfred Herling. Insgesamt hat das von Paul Achleitner geführt Kontrollgremium 20 Mitglieder, darunter auch Siemens-Chef Peter Löscher und Eon-Chef Johannes Teyssen. dpa

Goldman Sachs verdient besser

New York - Die US-Investmentbank Goldman Sachs verdient vor allem mit ihren Beteiligungen und Finanzanlagen auf eigene Rechnung momentan sehr gut. Die Investitionen in Banken, Unternehmen und Kredite hübschten neben dem anziehenden Geschäft mit Anleihen und Aktienverkäufen das Geschäft der weltgrößten Investmentbank im ersten Quartal 2013 auf. Der Überschuss stieg deshalb stärker als von Experten erwartet um 5,5 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro), wie die Bank mitteilte. Vorstandschef Lloyd Blankfein sprach von „insgesamt soliden“ Zahlen. rtr

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