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Wasserwirtschaft fürchtet Terror



Berlin - Die deutsche Wasserwirtschaft befürchtet Cyberattacken. „Der Umgang mit Netz-Angriffen auf Versorgungswerke wird die Branche in Zukunft immer stärker beschäftigen“, sagte Norbert Engelhardt, Vorstand des Wasserversorgers Erftverband, am Donnerstag vor dem Beginn der internationalen Wassermesse in Berlin. Die Einführung von Mindeststandards wie die von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) geplante Meldepflicht für IT-Angriffe solle daher vorangetrieben werden. Eine dezentrale Wasserversorgung und IT-unabhängige Steuerungssysteme machten Sabotage derzeit zwar unmöglich. „Mit zunehmender Vernetzung nimmt die Gefahr aber zu“, warnte Engelhardt. bju

IWF sieht Raum für niedrigere Zinsen

Washington - Eine weitere Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) ist nach Meinung von IWF-Chefin Christine Lagarde nicht ausgeschlossen. „Von all den großen Zentralbanken hat die EZB eindeutig am meisten Raum zum Manövrieren“, sagte sie am Donnerstag. Es sei in der Euro-Zone ein Problem, dass die lockere Geldpolitik nicht überall in den schwächeren Mitgliedsstaaten ankomme. Haushalte und kleinere Firmen hätten nicht genügend Zugang zu günstigen Krediten. Das bremse die Erholung. dpa

Berliner Preis für innovative Firmen

Potsdam - Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen aus der Hauptstadtregion können sich nun für den Innovationspreis Berlin-Brandenburg 2013 bewerben. Gesucht werden Ideen, die möglichst innovative Entwicklungen aus mehreren Bereichen vereinen. Das Preisgeld für die fünf Gewinner, die Anfang Dezember bekannt gegeben werden, beträgt jeweils 10 000 Euro. Man habe die Themen des Preises, bei dem der Tagesspiegel Medienpartner ist, an der gemeinsamen Innovationsstrategie beider Länder ausgerichtet, sagte Brandenburgs Wirtschaftsstaatssekretär Henning Heidemanns. Mehr Informationen gibt es unter www.innovationspreis.de. mat

Chinesische Bank ist am mächtigsten

Washington - Zwei Banken in China haben den Sprung an die Spitze der weltweit mächtigsten Unternehmen geschafft. Die größte chinesische Bank, die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) verdrängte den US-Ölkonzern ExxonMobil vom ersten Platz, die China Construction Bank (CCB) sprang von Platz elf auf Platz zwei, wie aus der Forbes-Global-2000-Liste hervorgeht. Forbes bewertet die Konzerne etwa anhand von Umsatz, Gewinn und Börsenwert. Die beiden chinesischen Banken landeten vor allem wegen der zweistelligen Zuwachsraten bei Umsatz und Gewinn an der Spitze, erklärte das Magazin. Einen großen Sprung nach vorn machte der Versicherungskonzern Allianz, der von Platz 50 auf 25 vorrückte. AFP

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