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Luxusmarkt China wächst nicht mehr

Schanghai - Der Markt für Luxusautos in China dürfte sich nach Einschätzung chinesischer Experten in diesem Jahr deutlich abkühlen. Vor der internationalen Autoshow in Schanghai sagte Cui Dongshu von der Personenwagenvereinigung Chinas, er rechne nur noch mit einem Wachstum von zehn Prozent für den Oberklassemarkt. Das Premiumsegment, das zu 80 Prozent von deutschen Herstellern dominiert wird, war in den vergangenen zehn Jahren mit 36 Prozent jährlich gewachsen. Auf der Automesse, die an diesem Samstag ihre Pforten öffnet, sind fast 2000 Autohersteller und Zulieferer aus 18 Ländern vertreten. dpa

Mehr zur Messe in Schanghai und zum Automarkt China in der Sonntagausgabe.



Fitch stuft Großbritannien herab

London - Auch die Ratingagentur Fitch hat Großbritannien die Top-Bonitätsnote entzogen. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, wurde die Kreditwürdigkeit um eine Stufe von „AAA“ auf „AA+“ gesenkt. Der Ausblick für die drittgrößte Volkswirtschaft Europas wurde auf „stabil“ gesetzt, so dass weitere Abstufungen zunächst nicht drohen. Fitch begründet die Entscheidung mit dem schwachen Wirtschaftsausblick und den angespannten Staatsfinanzen. Wettbewerber Moody's hatte dem Land bereits am 22. Februar die Top-Bonität aberkannt. rtr



Teilzeitbeschäftigte wollen mehr

Luxemburg - In der Krise ist in der EU die Zahl der Teilzeitbeschäftigten, die gerne mehr arbeiten würden, stetig gestiegen. Im vergangenen Jahr gab es in den 27 EU-Ländern 43 Millionen Menschen mit Teilzeitjobs, wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Davon würden 9,2 Millionen gerne mehr arbeiten und standen dafür auch zur Verfügung. Seit dem Beginn der Krise hat sich der Anteil dieser Unterbeschäftigten an den Teilzeitarbeitnehmern demnach stetig erhöht von 18,5 Prozent im Jahr 2008 auf 21,4 Prozent in 2012. In Deutschland würden rund 17 Prozent der Teilzeitbeschäftigten gerne mehr arbeiten. AFP

Sea-World geht an die Börse

Orlando - Eine der berühmtesten amerikanischen Attraktionen hat den Sprung an die Börse geschafft: Am Freitag begann der Handel mit Aktien von Sea-World. Mit 24 Millionen Gästen im vergangenen Jahr gehören die Wasser-Freizeitparks zu den beliebtesten Ausflugszielen für Familien in den USA. Zum Ausgabepreis von 27 Dollar je Anteilsschein ist Sea-World an der Börse insgesamt 2,5 Milliarden Dollar wert (1,9 Milliarden Euro). Mit dem Verkauf der ersten Aktien flossen gut 700 Millionen Dollar in die Kassen des Parks und seines bisherigen Alleineigentümers, des Finanzinvestors Blackstone. Dieser bleibt zunächst Hauptaktionär. dpa

Pferdefleisch-Firma vor dem Aus

Toulouse - Die Firma Spanghero in Südfrankreich, die im Zentrum des europaweiten Pferdefleisch-Skandals stand, steht vor dem Aus. Das Handelsgericht von Carcassonne beschloss am Freitag die Abwicklung der Firma, räumte aber die Möglichkeit einer Fortsetzung der Geschäfte für drei Monate ein. Das Unternehmen soll verkauft werden. Spanghero verlor infolge des Skandals 70 Prozent seiner Kunden. Die französischen Behörden hatten Spanghero zu einem Hauptverantwortlichen erklärt. Demnach hatte die Firma gefrorenes Pferdefleisch wissentlich als Rindfleisch weiterverkauft. AFP

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