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Briefträger streiken wieder

Bonn/Berlin - Erneute Warnstreiks bei der Deutschen Post haben am Dienstag die Briefzustellung in Deutschland gestört. Rund 2000 Beschäftigte hätten am sechsten Streiktag des Tarifkonflikts die Arbeit niedergelegt, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi am Dienstag. Ein Post-Sprecher sprach von 1600 Streikenden. Vor allem Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen seien von dem Ausstand betroffen. In den bestreikten Zustellbezirken würden die Briefe wohl mit einem Tag Verzögerung ausgeliefert, sagte der Post-Sprecher. Die Paketzustellung sei durch den Einsatz von zusätzlichem Personal „kaum betroffen“. Für Mittwoch plant die Gewerkschaft weitere Warnstreiks. Dann werde die Zahl der Beteiligten „deutlich über der Zahl von Dienstag“ liegen, sagte ein Verdi-Sprecher.dpa

Flugbehörde gibt Dreamliner frei

Paris/Washington - Die Europäische Flugsicherheitsbehörde hat die neuen Batterien für Boeings Dreamliner genehmigt und damit den Weg für eine Wiederaufnahme der 787-Flüge freigemacht. Dies teilte die Behörde am Dienstag per E-Mail mit. Am Freitag hatte die US-Flugaufsicht FAA den Änderungen zugestimmt. Auch die zuständigen Stellen in Japan signalisierten ihr Okay. Die amerikanischen Behörden hatten im Januar ein Flugverbot für alle weltweit ausgelieferten Dreamliner verhängt, nachdem die als besonders effizient geltende Lithium-Ionen-Batterie in mehreren Fällen überhitzte und es in zwei Maschinen zu einem Brand gekommen war. rtr

Verbraucher zahlen mehr mit Karte
Köln - Die Verbraucher in Deutschland zahlen einer Studie zufolge immer weniger mit Bargeld. Der Anteil der Bargeldzahlungen im Einzelhandel sei vergangenes Jahr auf 55,6 Prozent gesunken, teilte das Handelsforschungsinstitut EHI am Dienstag mit. Der per Kartenzahlung beglichene Umsatzanteil hingegen habe 2012 erstmals die Schwelle von 40 Prozent überschritten und sich auf 41,3 Prozent des Umsatzvolumens belaufen. Bei Kartenzahlungen bevorzugten Verbraucher die sogenannte EC-Karte, teilte das EHI mit. 84,5 Prozent der Umsätze würden mit EC-Karten beglichen, der Rest mit Kreditkarten. AFP

Thyssen-Krupp will Werke verkaufen

Gelsenkirchen/Essen - Thyssen-Krupp hat in seiner Stahlsparte den Verkauf von Werken mit insgesamt rund 1820 Mitarbeitern eingeleitet. Der Aufsichtsrat der betroffenen Sparte Thyssen-Krupp Electrical Steel habe den vorbereitenden Maßnahmen für den Verkaufsprozess zugestimmt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. In Deutschland ist die Trennung von dem Werk Gelsenkirchen mit rund 620 Mitarbeitern geplant. Zudem will ThyssenKrupp die Werke im französischen Isbergues mit 590 Beschäftigten und im indischen Nashik mit rund 610 Beschäftigten verkaufen. dpa

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